Von Schlachthymnen und Protestsongs

Zur Kulturgeschichte des Verhältnisses von Musik und Krieg

Musik und Krieg sind in der Geschichte eng verbunden mit Propaganda und Suggestion. Musik kann aber auch ein Medium für Künstler sein, ihre Haltung gegenüber dem Krieg auszudrücken.

Dieses Buch beleuchtet das Phänomen »Musik und Krieg« aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Spanne reicht dabei von der Renaissance über die beiden Weltkriege bis zu Woodstock, zeitgenössischer Filmmusik und Death Metal.

Die Beiträge bieten erstmals einen Zugang zum weiten ›Schlacht-Feld‹ Musik und Krieg und geben aufschlusseiche Einblicke in den zu jeder Zeit aktuellen Themenkomplex.

28,80 € *

2006-10-27, 302 Seiten
ISBN: 978-3-89942-561-1

Leider vergriffen

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Weiterempfehlen

Annemarie Firme

Annemarie Firme, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Deutschland

Ramona Hocker

Ramona Hocker, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Deutschland

»Insgesamt ist die in diesem Buch angestrebte Synthese von Musik- und Geschichtswissenschaft, die Verortung von Musik im Gesellschaftlichen und Politischen, befruchtend.«
Michael Fischer, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2009)
»Dass Musik unpolitisch sei, ist eine gut gepflegte Mär, der dieser interessante Sammelband kompetent und mit höchst unterschiedlichen Beispielen widerspricht.«
Holger Böning, Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, 10 (2008)
»Zu begrüßen ist [...] gerade aus kulturgeschichtlicher Sicht das Erscheinen des vorliegenden Sammelbandes, der sich dem Verhältnis von Musik und Krieg aus musikwissenschaftlicher Perspektive widmet, aber im Titel auch den Anspruch erhebt, einen kulturhistorischen Beitrag zu leisten.
Dass Musik keineswegs nur immanenten ästhetischen Spielregeln folgt, sondern oft genug eine hochpolitische und ›kriegswichtige‹ Angelegenheit war und ist, führt dieser Sammelband sehr deutlich vor Augen.«
Andrea Meissner, www.sehepunkte.de, 11/7 (2007)
»Allen Beiträgen gemeinsam ist die Annahme, dass sich Musik auf vielfältigere Weise zur Politik in Beziehung setzt, als es das Klischeebild vom unpolitischen Charakter der Musik erahnen lässt. Vor allem verdient Anerkennung, dass mehrere Beiträge mit Legenden aufräumen, die sich bis heute um einzelne Musikerpersönlichkeiten, Musikgattungen oder Musikwerke herumranken. Auch überzeugen die detaillierten Werkanalysen, die ein tragender Bestandteil fast aller Beiträge sind.«
Dietmar Klenke, H-Soz-u-Kult, 1 (2007)
Besprochen in:

www.jugendkulturen.de, 14 (2009), Martin Pickelmann
Autor_in(nen)
Annemarie Firme / Ramona Hocker (Hg.)
Buchtitel
Von Schlachthymnen und Protestsongs Zur Kulturgeschichte des Verhältnisses von Musik und Krieg
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
302
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-561-1
Warengruppe
1591
BIC-Code
AVA
BISAC-Code
MUS020000
THEMA-Code
AVA
Erscheinungsdatum
2006-10-27
Auflage
1
Themen
Gewalt, Musik
Adressaten
Musikwissenschaft, Geschichte, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Musik, Krieg, Film, Kultur, Geschichte, Gewalt, Musikwissenschaft, Konfliktforschung

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung