Zwischen Bewusstseinsphilosophie und Naturalismus

Zu den metaphysischen Implikationen der Diskursethik von Jürgen Habermas

Im Gegensatz zu Adorno hat Habermas kein Interesse mehr daran, sich mit der Metaphysik im Augenblick ihres Sturzes solidarisch zu erklären. Daher behauptet er explizit, ohne »metaphysische Rückendeckung« zu philosophieren und macht dies auch theoriestrategisch deutlich. Die Studie untersucht zunächst die Strategie der Metaphysikkritik bei Habermas, um anschließend die Folgen dieses Vorgehens zu analysieren. Dabei kommt sie zu dem Schluss, dass Habermas eine Naturalisierungsstrategie einschlägt, deren Folgen auf die Konzeption der Diskursethik bisher nicht berücksichtigt worden sind. Dies hat zur Konsequenz, dass Habermas wichtige Aspekte seiner eigenen Ethik unterminiert und damit gerade jener Form von Naturalismus Vorschub leistet, die er eigentlich kritisieren wollte.

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2007-03-27, 246 Seiten
ISBN: 978-3-89942-620-5

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Daniel C. Henrich

Daniel C. Henrich, Deutschland

Besprochen in:

WLA-online-Archiv, 48/1 (2009), Christian Adam
Autor_in(nen)
Daniel C. Henrich
Buchtitel
Zwischen Bewusstseinsphilosophie und Naturalismus Zu den metaphysischen Implikationen der Diskursethik von Jürgen Habermas
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
246
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-620-5
DOI
10.14361/9783839406205
Warengruppe
1521
BIC-Code
HPQ HPCF
BISAC-Code
PHI005000 PHI040000 PHI016000
THEMA-Code
QDTQ QDHR
Erscheinungsdatum
2007-03-27
Auflage
1
Themen
Ethik
Adressaten
Philosophie, Soziologie, Politologie
Schlagworte
Ethik, Metaphysik, Metaphysikkritik, Naturalismus, Diskursethik, Jürgen Habermas, Kritische Theorie, Deutsche Philosophiegeschichte, Philosophie

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