Kollektivierung der Phantasie?

Künstlergruppen in der DDR zwischen Vereinnahmung und Erfindungsgabe

Kunst sollte im Staatssozialismus der DDR den Herrschaftsanspruch durch ästhetische Präsentation der beabsichtigten gesellschaftlichen Wirklichkeit vergegenwärtigen. Soziale Kollektivbildungen und der Austausch von Handlungsformen zwischen Künstler- und Arbeiterschaft dienten diesem Zweck. Die Mehrheit der Künstler hingegen wollte mit Mitteln der Kunst zu einer neuen Gemeinschaft gelangen und verstand das Wirken in Zusammenschlüssen als Multiplikator ihrer künstlerischen Auffassungen. Diese kunstsoziologische Untersuchung basiert auf Archivdokumenten und zeigt die gegenkulturellen Potenziale der Verbindung zwischen Leben und Kunst auf.

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2007-01-27, 276 Seiten
ISBN: 978-3-89942-627-4

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Petra Jacoby

Petra Jacoby, Journalistin, Deutschland

»Sehr anerkennenswert ist der interdisziplinäre Ansatz der Darstellung. Wenn die Autorin die Geschichte der Künstlergruppen in der DDR ausnahmslos aus deren eigener Perspektive nachzeichnet, verbindet sie die Bereiche Kunst, Literatur und Soziologie in ungewohnter Weise.«
Jeannette van Laak, H-Soz-u-Kult, 9 (2007)
Autor_in(nen)
Petra Jacoby
Buchtitel
Kollektivierung der Phantasie? Künstlergruppen in der DDR zwischen Vereinnahmung und Erfindungsgabe
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
276
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-627-4
DOI
10.14361/9783839406274
Warengruppe
1729
BIC-Code
JHB ABA JFC HBJD
BISAC-Code
SOC026000 ART009000 SOC022000 HIS014000
THEMA-Code
JHB ABA JBCC NHD
Erscheinungsdatum
2007-01-27
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Kunst
Adressaten
Soziologie, Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophie, Politikwissenschaft, Kunstsoziologie
Schlagworte
Kunst, Künstlergruppen, Gegenkultur, Kunstsoziologie, DDR, Gesellschaft, Kultursoziologie, Deutsche Geschichte, Kunstgeschichte, Soziologie

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