Spielformen im Spielfilm

Zur Medienmorphologie des Kinos nach der Postmoderne

Die aktuelle Konjunktur exzentrischen Erzählens im gegenwärtigen Kino ist längst nicht mehr bloß die Illustration einer condition postmoderne, sie verweist vielmehr auf die Hybridisierung von Erzählung und Spiel im digitalen Medienumbruch. Insbesondere im massenattraktiven Spielfilm stehen nicht mehr die selten gewordenen Identifikationsofferten im Zentrum des Interesses und die Zuschauer sorgen sich auch nicht um Interpretationshypothesen, sondern sie finden Vergnügen an Erzählrätseln und verfolgen neugierig das Spiel mit unterschiedlichen Plotvarianten oder paradoxalen Welten. In den Beiträgen dieses Bandes werden Formen dieser Hybridisierung exemplarisch aufgeschlüsselt und genealogisch nachvollzogen.

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2007-08-27, 422 Seiten
ISBN: 978-3-89942-667-0

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Rainer Leschke

Rainer Leschke, Universität Siegen, Deutschland

Jochen Venus

Jochen Venus, Universität Düsseldorf, Deutschland

»Lesenswert ist der Band allemal - gerade weil er eine These anbietet, die sich anzuzweifeln lohnt.«
Hans J. Wulf, www.literaturkritik.de, 4 (2008)
Autor_in(nen)
Rainer Leschke / Jochen Venus (Hg.)
Buchtitel
Spielformen im Spielfilm Zur Medienmorphologie des Kinos nach der Postmoderne
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
422
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-667-0
DOI
10.14361/9783839406670
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA
BISAC-Code
PER004030
THEMA-Code
JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2007-08-27
Auflage
1
Themen
Film
Adressaten
Filmwissenschaften, Medienwissenschaften, Kulturwissenschaften
Schlagworte
Film, Plot, Kino, Postmoderne, Digitale Medien, Medienwissenschaft

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