Was kommt nach der Genderforschung?

Zur Zukunft der feministischen Theoriebildung

Nach Jahren intensiver Debatten schien »gender« der Königsweg der Geschlechtertheorie zu sein – für die empirische Forschung und im politischen Feld. Mittlerweile zeigen sich Ratlosigkeit und – als bedenkliche Konsequenz – ein Ende der produktiven Phase feministischer Theoriebildung.

Dieser Bestandsaufnahme stellen sich die Autorinnen und Autoren des Bandes und entwickeln aus je verschiedenen Disziplinbezügen Anregungen für eine Repolitisierung, Historisierung und neue Radikalisierung der Geschlechtertheorie. Sie nehmen die Fragestellung des Bandes zum Anlass für Rekonstruktionen von Theorie-Entwicklungen, zu grundsätzlichen Überlegungen zum Begriff »gender«, seinem Potenzial sowie seinen Fallen und Grenzen.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. »Was kommt nach der Genderforschung?« - Ein Vorwort

    Seiten 9 - 12
  4. Nach der Gender-Forschung ist vor der Gender-Forschung. Plädoyer für die historische Perspektive in der Geschlechterforschung

    Seiten 13 - 28
  5. Kommentar zum Beitrag: Nach der Gender-Forschung ist vor der Gender-Forschung

    Seiten 29 - 32
  6. »Intersectionality« - ein neues Paradigma der Geschlechterforschung?

    Seiten 33 - 54
  7. Kommentar zum Beitrag: »Intersectionality« - ein neues Paradigma der Geschlechterforschung?

    Seiten 55 - 58
  8. Mit ?Gender? in der Bewegung? Eine Antwort auf die Frage ?Was kommt nach der Genderforschung?? aus der Perspektive von Frauenbewegung

    Seiten 59 - 76
  9. Kommentar zum Beitrag: Mit ?Gender? in der Bewegung?

    Seiten 77 - 82
  10. Die Erziehungswissenschaft im Jahr 2007: Potential und Grenzen feministischer Wissenschaftskritik in einer »handlungsorientierten« Wissenschaft

    Seiten 83 - 100
  11. Merkwürdige Selbst-Vergessenheit? Thematisierungsdynamiken im Kontext feministischer Theoriebildung

    Seiten 101 - 120
  12. Über den (möglichen) Beitrag der Psychoanalyse zur Geschlechterforschung

    Seiten 121 - 138
  13. Matrix der Differenz. Zum Unterschied zwischen gender und sexueller Differenz

    Seiten 139 - 168
  14. Gender - ein epistemisches Ding? Zur Geschichtlichkeit des Verhältnisses von Natur, Kultur, Technik und Geschlecht

    Seiten 169 - 190
  15. Kommentar zum Beitrag: Gender - ein epistemisches Ding?

    Seiten 191 - 198
  16. Vom Begriff zur Repräsentation: Die Transformation der Kategorie gender

    Seiten 199 - 214
  17. Zwischen Aktivismus und Akademie. Die Zeiten feministischen Wissens

    Seiten 215 - 232
  18. Kommentar zum Beitrag: Zwischen Aktivismus und Akademie

    Seiten 233 - 236
  19. Formwandel politischer Institutionen im Kontext neoliberaler Globalisierung und die Relevanz der Kategorie Geschlecht

    Seiten 237 - 254
  20. Kommentar zum Beitrag: Formwandel politischer Institutionen im Kontext neoliberaler Globalisierung und die Relevanz der Kategorie Geschlecht

    Seiten 255 - 258
  21. Autor/-innen

    Seiten 259 - 264
  22. Backmatter

    Seiten 265 - 268
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26,80 € *

2008-02-27, 266 Seiten
ISBN: 978-3-89942-748-6

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Rita Casale

Rita Casale, Bergische Universität Wuppertal, Deutschland

Barbara Rendtorff

Barbara Rendtorff, Universität Paderborn, Deutschland

»[Dies Buch sei] all denen empfohlen, die sich über den aktuellen Stand der feministischen Theoriebildung informieren möchten.«
Nausikaa Schirilla, www.socialnet.de, 29.10.2009
»Alle Beiträge zeichnen sich durch eine äußerst kenntnisreiche Darstellung der Entwicklungen, Probleme und Potenziale feministischer Theoriebildung aus.
Insofern stellt der Sammelband eine ausgezeichnete Standortbestimmung der Genderforschung dar, die sich zwischen den Polen einer wissenschaftlich und gesellschaftlich erforderlichen Ausdifferenzierung und der damit möglicherweise einhergehenden Gefahr einer Entpolitisierung und Selbstauflösung bewegt.«
Imke Schmincke, Zeitschrift für Sexualforschung, 4 (2008)
»Auch wenn die Beiträge für ein akademisches Publikum gedacht sind [...], geben sie einen recht guten Überblick über die wichtigsten Etappen, die die Genderforschung seither genommen hat.«
Antje Schrupp, www.bzw-weiterdenken.de, 03.01.2008
»Ein interessanter Band, der zahlreiche Facetten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Genderforschung in den verschiedenen Disziplinen aufscheinen [...] und sich sowohl für Lehrveranstaltungen in den disziplinübergreifenden Gender Studies als auch für wissenschaftskritische Reflexionen in den Seminaren der einzelnen Fachwissenschaften nutzbar machen lässt.«
Barbara Scholand, Querelles-Net, 26 (2008)
Wie der vorliegende Band einmal mehr zeigt, ist die Kategorie ›Gender‹ und mit ihr die gleichnamigen ›Studies‹ - noch lang nicht am Ende, sondern wird sich auch in der ›Zukunft der feministischen Theoriebildung‹ bis auf weiteres eines quicklebendigen Daseins erfreuen.«
Rolf Löchel, www.literaturkritik.de, 5 (2008)
Besprochen in:
Zeitschrift für Politikwissenschaft online, 04.06.2008
Feministische Studien, 1 (2009), Mona Singer
Autor_in(nen)
Rita Casale / Barbara Rendtorff (Hg.)
Buchtitel
Was kommt nach der Genderforschung? Zur Zukunft der feministischen Theoriebildung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
266
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-748-6
DOI
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ
BISAC-Code
SOC032000
THEMA-Code
JBSF
Erscheinungsdatum
2008-02-27
Auflage
1
Themen
Geschlecht
Adressaten
Erziehungswissenschaft, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Geschlechtertheorie, Gender, Feminismus, Geschlecht, Gender Studies, Wissenschaftsgeschichte, Kulturwissenschaft

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