Game over!?

Perspektiven des Computerspiels

Das Computerspiel als genuin neues Medium fordert ein Denken fernab der bisherigen disziplinären Einschränkungen. Statt es unter bereits erforschte mediale Anordnungen wie Narration, Spiel oder Film zu subsumieren, untersuchen die Beiträge dieses Bandes die dem Computerspiel eigene Rationalität, seine Involvierung der »User_innen«, seine spezifischen Effekte sowie insbesondere seinen visuellen Charakter. Verschiedene Perspektiven eröffnen dabei neue Spannungsfelder zwischen der »Bildlichkeit« des Computerspiels und dem »virtuellen Grafikraum«, zwischen seiner entscheidungslogischen Struktur und seinen Unentscheidbarkeiten, zwischen Bedienungs- und Rezeptionsbedingungen.

17,99 € *

2015-07-27, 164 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0790-5
Dateigröße: 4.11 MB

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Jan Distelmeyer

Jan Distelmeyer, FH Potsdam, Deutschland

Christine Hanke

Christine Hanke, Universität Potsdam, Deutschland

Dieter Mersch

Dieter Mersch, Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz

... mit Jan Distelmeyer

»Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil wir uns große Mühe gegeben haben, dass die Welt unser Buch braucht.

Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Beiträge des Bandes erproben neue Wege in der Auseinandersetzung mit dem Computerspiel, indem sie es als eigenständiges Medium begreifen.

Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Eine Hinwendung der Geistes- und Kulturwissenschaften zu dem Phänomen der Computerspiele geschieht seit etwa Mitte der 1990er Jahre vorwiegend im angloamerikanischen und skandinavisch-nordischen Raum.

Im deutschen Kontext sind die Diskussionen vor einigen Jahren aufgenommen worden und entwickeln sich gerade zu einem der interessantesten Felder der Medienwissenschaften.

Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Wir sind sowohl gespannt auf die Perspektiven theoretisch Interessierter als auch jener, die als Spielerinnen und Spieler einen alltäglichen Umgang mit Games pflegen.

Ihr Buch in einem Satz:

Computerspiele sind ein vielfältiges und faszinierendes Phänomen, das eine Annäherung abseits bekannter Dichotomien und Klischees (›Killerspiele‹) geradezu herausfordert.

»Insgesamt bietet der Band mit seinem Ansatz, das digitale Spiel als genuin neues Medium zu begreifen, eine Impulse liefernde Ausgangsbasis für eine Neubetrachtung des Mediums Computerspiel.«
Jörg Hackfurt, KULT_online, 20 (2009)
»Das Computerspiel als genuin neues Medium fordert ein Denken fernab der bisherigen disziplinären Einschränkungen – dem trägt diese Darstellung Rechnung.«
Dieter Bach, www.lehrerbibliothek.de, 29.01.2009
»Der vorliegende Band versammelt eine Reihe anregender Beiträge zu unterschiedlichen Aspekten der ›spezifische[n] Medialität des Computerspiels‹ (S.8) und stellt damit fraglos eine Bereicherung für die sich innerhalb der Medien- und Kulturwissenschaft(en) zunehmender Beliebtheit erfreuenden Computer Game Studies dar.« Jan-Noel Thon, M & K, 1 (2009)
Buchtitel
Game over!? Perspektiven des Computerspiels
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
164
ISBN
978-3-8394-0790-5
DOI
10.14361/9783839407905
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT1
Erscheinungsdatum
2015-07-27
Themen
Popkultur, Medien
Adressaten
Medienwissenschaft, Filmwissenschaft, Literaturwissenschaft
Schlagworte
Computer- und Videospiel, Medien, Bildtheorie, Popkultur, Computerspiele, Medienästhetik, Digitale Medien, Bildwissenschaft, Medienwissenschaft

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