Sartre und die Medien

Dieser Band widmet sich den Medienkonfigurationen im Werk Jean-Paul Sartres. Ausgewiesene Kenner seines Werkes und namhafte Medienwissenschaftler lesen seine Schriften neu und richten ihr Interesse auf Wechselbeziehungen zwischen Literatur, Theater und Film, auf Sartres Filmdrehbücher und Szenarien, auf Inszenierungen, Verfilmungen und Bearbeitungen seiner Werke, auf den Philosophen, der zu den Begründern einer Medientheorie des Imaginären gehört – und schließlich auf den Touristen, der mit gesteigerter Wahrnehmungsfähigkeit durch die berühmten italienischen Städte flaniert.

Mit den Medienumbrüchen des 20. Jahrhunderts ist Sartre in mehrfacher Hinsicht verbunden: einerseits durch die Reflexion der medienpsychologischen und intermedialen Aspekte des Films, und andererseits als Inspirator neuerer medien- und wahrnehmungstheoretischer Ansätze, die u.a. von Barthes, Foucault, Baudrillard und Deleuze weiterentwickelt wurden.

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2008-03-27, 228 Seiten
ISBN: 978-3-89942-816-2

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Michael Lommel

Michael Lommel, Universität Siegen, Deutschland

Volker Roloff

Volker Roloff, Universität Siegen, Deutschland

... mit Michael Lommel

»Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

...weil Sartres 100. Geburtstag im Jahr 2005 eine neue Diskussion ausgelöst hat, die unser Buch aufgreift und weiterführt.

Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Sartres Filmdrehbücher, die in der Forschung bisher vernachlässigt wurden, werden in mehreren Beiträgen untersucht.

Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Derzeit bestimmt die Hirnforschung die Debatte um die menschliche Willensfreiheit. Doch sie fällt mit ihren Thesen hinter den Stand zurück, den Sartre schon vor einem halben Jahrhundert erreicht hat.

Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Walter van Rossum (freier Journalist)

Vincent von Wroblewsky (deutsche Sartre-Gesellschaft)

Ihr Buch in einem Satz:

Unser Buch untersucht die Medienkonfigurationen im Werk Sartres: Spielformen und Reflexionen zwischen Philosophie, Medien und Künsten.

Besprochen in:
www.komparatistik-online.de, 5 (2008), Annette Simonis
Autor_in(nen)
Michael Lommel / Volker Roloff (Hg.)
Buchtitel
Sartre und die Medien
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
228
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-816-2
DOI
10.14361/9783839408162
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT
Erscheinungsdatum
2008-03-27
Auflage
1
Themen
Theater, Film
Adressaten
Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft, Theater- und Filmwissenschaft, Romanistik
Schlagworte
Sartre, Medien, Theater, Film, Medienästhetik, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft

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