Hin zum Film – Zurück zu den Bildern

Tableaux Vivants: »Lebende Bilder« in Filmen von Antamoro, Korda, Visconti und Pasolini

Unter »Tableau vivant« (Lebende Bilder) versteht man ein Gesellschaftsspiel des 18. und 19. Jahrhunderts, das darin bestand, Gemälde durch lebende Personen nachzustellen. Diderot und Goethe begeisterten sich für diese - heute längst vergessene - Bilderpraxis. Umso überraschender ist es, die anachronistische Kunst nicht nur in Stummfilmen, sondern auch in gegenwärtigen Spielfilmen wieder zu entdecken.

Was passiert mit dem Filmbild, wenn es sich auf die Struktur unbewegter, nach Gemälden gestellter Bilder einlässt und diese verlebendigt? Das Buch widmet sich diesem ungewöhnlichen Bildphänomen aus historischer und bildwissenschaftlicher Sicht und zeigt auf, welche subversiven Kräfte durch die Gemäldenachstellungen im Film freigesetzt werden und zu welchen diegetischen Erweiterungen diese führen können. Die interdisziplinär ausgerichtete Studie versucht dabei, zwischen Kunstgeschichte und Filmwissenschaft zu vermitteln.

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2008-08-27, 340 Seiten
ISBN: 978-3-89942-817-9

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Joanna Barck

Joanna Barck, Universität Siegen und Universität Bonn, Deutschland

Autor_in(nen)
Joanna Barck
Buchtitel
Hin zum Film – Zurück zu den Bildern Tableaux Vivants: »Lebende Bilder« in Filmen von Antamoro, Korda, Visconti und Pasolini
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
340
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-89942-817-9
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA ABA
BISAC-Code
PER004030 ART009000 SOC052000
THEMA-Code
JBCT ATF ABA
Erscheinungsdatum
2008-08-27
Auflage
1
Themen
Kunst, Film, Bild
Adressaten
Filmwissenschaft, Kunstgeschichte, Bildwissenschaft, Medienwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Film, Malerei, Tableau Vivant, Lebende Bilder, Bildnachstellung, Bild, Kunst, Bildwissenschaft, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft

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