das andere denken, schreiben, sehen

Schriften zur romanistischen Kulturwissenschaft
(hg. von Heike Brohm, Vera Elisabeth Gerling, Björn Goldammer und Beatrice Schuchardt)

Das Denken des »Anderen«, das die aktuellen Diskussionen in Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften bestimmt, ist selbst schon eine Antwort auf das »andere« Denken, Schreiben und Sehen in Literatur, Kunst und Medien.

Die hier ausgewählten Texte der Düsseldorfer Romanistin Vittoria Borsò zeigen ein Panorama dieses »anderen« Dialogs zwischen Wissenschaft und Kultur und fordern in provokanter Weise die Reflexion der ethischen Dimension der Kulturwissenschaften.

Mit einer Einleitung von Bernhard Waldenfels.

29,80 € *

2008-06-27, 304 Seiten
ISBN: 978-3-89942-821-6

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Vittoria Borsò

Vittoria Borsò, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland

... mit Heike Brohm

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht«. Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Zu dem, was in phänomenologischer Hinsicht unter dem 'anderen' Denken verstanden wird, kann es keine letztgültigen Antworten, sondern nur eine stets neue Arbeit am Begriff geben. Die vorliegenden Aufsätze der Romanistin sowie Kultur- und Medienwissenschaftlerin Vittoria Borsò sind eine solche Arbeit am 'Anderen'. Die Texte spüren das philosophische und künstlerische Nachdenken über das 'Andere' als Konstituens von Kulturen auf und thematisieren so die zentrale Erfahrung kulturellen Zusammenlebens.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der Band vereint Texte von den 1990er Jahren bis zur Gegenwart. Von Beginn an wird die methodische Bandbreite der Arbeiten deutlich: Aus der Fülle möglicher romanistischer Perspektiven heraus, deren Kern an sich schon die Begegnung mit dem 'Anderen' und das 'andere' Denken sind, fordert Vittoria Borsò in konsequenter Weise die Verknüpfung zwischen Philologie, Philosophie, Ästhetik und Medienwissenschaft ein, um der kulturellen Selbstreflexion immer wieder neue Impulse zu verleihen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Texte Vittoria Borsòs spiegeln nicht nur aktuelle Forschungsdebatten über kulturelle Fremdheit, Hybridität, Interkulturalität, Medialität und die Ethik der Kulturwissenschaften wider, sondern sind selbst ein Ort der Begegnung für die wissenschaftliche Reflexion all dieser Disziplinen. Dies unterstreicht auch der Philosoph Bernhard Waldenfels, indem er in der Einleitung die Arbeiten Borsòs im Kontext seiner 'Phänomenologie des Fremden' liest und diskutiert.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Zu diskutieren wäre dieses Buch mit einer Bandbreite von wissenschaftlich Interessierten, insbesondere aus den Disziplinen Philologie, Philosophie, Medientheorie.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das 'Andere' als Thema wie als kulturwissenschaftliche Methode stehen im Zentrum der erstmals in einem Band vereinten Arbeiten von Vittoria Borsò.

Autor_in(nen)
Vittoria Borsò
weitere Beitragende
Herausgegeben von Heike Brohm, Vera Elisabeth Gerling, Björn Goldammer und Beatrice Schuchardt.
Buchtitel
das andere denken, schreiben, sehen Schriften zur romanistischen Kulturwissenschaft
(hg. von Heike Brohm, Vera Elisabeth Gerling, Björn Goldammer und Beatrice Schuchardt)
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
304
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-821-6
DOI
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB JFC
BISAC-Code
LIT000000 SOC022000
THEMA-Code
DSB JBCC
Erscheinungsdatum
2008-06-27
Auflage
1
Themen
Kultur, Literatur
Adressaten
Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Romanistik, Philosophie
Schlagworte
Kultur, Alterität, Fremdheit, Ethik, Medien, Literatur, Romanistik, Kulturtheorie, Allgemeine Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft

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