Medialität als Grenzerfahrung

Futurische Medien im Kino der 80er und 90er Jahre

Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts lässt sich in Filmen wie »Matrix«, »Strange Days« oder »Videodrome« ein neues, originäres Thema entdecken: Wunschmedien - also futurische Medien, die entweder utopistisch erträumt oder dystopisch befürchtet werden. Bei der Analyse der Darstellung dieser Medien zeigt sich ein medientheoretisches Paradoxon: Wenn Medien die Tendenz haben, hinter ihrem Funktionieren zu verschwinden, sozusagen unsichtbar zu werden, wie können dann Medien dargestellt werden, die es überhaupt nicht gibt?

Dieses Buch schlägt eine medientheoretisch informierte, von mediologischen Ansätzen inspirierte Analyse der Inszenierung von Wunschmedien als Grenzerfahrung vor, die sich als Paradigma medialer Selbstreflexion begreifen lässt.

33,80 € *

2008-02-27, 374 Seiten
ISBN: 978-3-89942-823-0

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage innerhalb Deutschlands

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Mengenrabatt

Weiterempfehlen

Thomas Weber

Thomas Weber, Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland

... mit Thomas Weber

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil hier erstmals ein wichtiges Themenfeld – futurische Medien – des Kinos der 1980er und 1990er Jahre umfassend erschlossen und zugleich dessen medientheoretische Brisanz in der Analyse verdeutlich wird.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

In erster Linie eine mediologische. Die aus Frankreich stammende Mediologie wird hier erstmals für eine größere deutsche Arbeit als Methode adaptiert und weiterentwickelt, d.h. für eine Mikroanalyse des Materials eingesetzt, die sich vor allem auf den von der französischen Mediologie vernachlässigten Aspekt der Inszenierung konzentriert.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Medienwissenschaft hat in Deutschland erst in den letzten Jahren – z. T. parallel zur Arbeit an dem Buch – Ansätze entwickelt, die die Materialität symbolischer, kultureller und d. h. auch medialer Übertragungsprozesse untersucht. Ein mediologischer Ansatz kann dazu sicher einen wichtigen Beitrag leisten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die einen Sinn für eine ungewöhnliche Sichtweise und neue Fragestellungen haben.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Eine mediologische Analyse der Inszenierung von futurischen Medien im Kino der 80er und 90er Jahre.

Besprochen in:

www.f-lm.de, 02.06.2009, Stefan Höltgen
Autor_in(nen)
Thomas Weber
Buchtitel
Medialität als Grenzerfahrung Futurische Medien im Kino der 80er und 90er Jahre
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
374
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-823-0
DOI
10.14361/9783839408230
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA
BISAC-Code
PER004030 SOC052000
THEMA-Code
JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2008-02-27
Auflage
1
Themen
Medien, Film
Adressaten
Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Filmwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Film, Kino, Medien, Medientheorie, Mediologie, Wunschmedium, Medienwissenschaft

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung