Wissensproduktion und Wissenstransfer

Wissen im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit

Die Wissenschaft sieht sich zunehmend mit der Anforderung konfrontiert, politik- und handlungsrelevantes Wissen bereitzustellen. Gleichzeitig wird ein Rückgang an Vertrauen in die Wissenschaft beklagt und die Forderung nach risikosensibler sowie problem- und nutzenorientierter Forschung erhoben. Aus diesem Spannungsfeld heraus ergeben sich vielfältige Fragen nach den Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen von Wissenschaft sowie nach der Bedeutung wissenschaftlicher Expertise für politische Entscheidungen.

Die Beiträge des Bandes widmen sich diesem Fragenkomplex aus unterschiedlichen Perspektiven und ermöglichen so neue Einblicke in die Bedeutung des wissenschaftlichen Wissens und der Expertise für Gesellschaft und Politik.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Grußwort

    Seiten 9 - 10
  4. Vorwort: Die Förderinitiative »Wissen für Entscheidungsprozesse - Forschung zum Verhältnis von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft«

    Seiten 11 - 18
  5. Wissensproduktion und Wissenstransfer. Zur Einleitung

    Seiten 19 - 38
  6. Visuelle Wissenskommunikation in Astronomie und Nanotechnologie. Zur epistemischen Produktivität und den Grenzen von Bildern

    Seiten 41 - 74
  7. Computersimulationen - Neue Instrumente der Wissensproduktion

    Seiten 75 - 96
  8. Disziplinarität und Interdisziplinarität in der atmosphärischen Chemie

    Seiten 97 - 124
  9. Wissenschaftspolitik als Standortpolitik? Stammzellpolitik als Beispiel der Steuerung kontroversen Wissens durch nationale Politik

    Seiten 125 - 144
  10. Evaluationsbasierte Forschungsfinanzierung und ihre Folgen

    Seiten 145 - 170
  11. Wissensaustausch in Entscheidungsprozessen: Kommunikation an den Schnittstellen von Wissenschaft und Agrarpolitik

    Seiten 173 - 196
  12. Entscheidungen unter Bedingungen pluraler Nichtwissenskulturen

    Seiten 197 - 220
  13. Die Sprache der Ethik und die Politik des richtigen Sprechens. Ethikregime in Deutschland, Frankreich und Großbritannien

    Seiten 221 - 242
  14. Ethikexpertise in Wertkonflikten. Zur Produktion und politischen Verwendung von Kommissionsethik in Deutschland und Österreich

    Seiten 243 - 268
  15. Medialisierung der Wissenschaft als Voraussetzung ihrer Legitimierung und politischen Relevanz

    Seiten 269 - 292
  16. Entrepreneurial Science? Typen akademischer Ausgründungen

    Seiten 293 - 312
  17. Verläufe und Motive von »Seitenwechseln«: Intersektorale Mobilität als Form des Wissenstransfers zwischen Forschung und Anwendung

    Seiten 313 - 340
  18. Zu den Autorinnen und Autoren

    Seiten 341 - 346
  19. Backmatter

    Seiten 347 - 350
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29,80 € *

2008-05-27, 350 Seiten
ISBN: 978-3-89942-834-6

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Renate Mayntz

Renate Mayntz, Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln (emeritiert), Deutschland

Friedhelm Neidhardt

Friedhelm Neidhardt, Freie Universität Berlin (emeritiert), Deutschland

Peter Weingart

Peter Weingart, Bielefeld University, Germany

Ulrich Wengenroth

Ulrich Wengenroth, TU München und Münchner Zentrum für Wissenschafts- und Technikgeschichte Deutsches Museum, Deutschland

... mit Peter Krause

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das vorliegende Buch präsentiert einen wichtigen Teil der gegenwärtigen Science-Policy- und Wissenschaftsforschung in Deutschland und bietet so die Möglichkeit, einen Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion in diesen Forschungsfeldern zu erlangen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Aufgrund der Aktualität der in diesem Buch versammelten Beiträge gelingt es, sowohl die spezifische Fragilität und Vorläufigkeit wissenschaftlichen Wissens anschaulich zu verdeutlichen, als auch gleichzeitig die ungebrochene Bedeutung wissenschaftlichen Wissens für politische Entscheidungen und die gesellschaftliche Entwicklungen aufzuzeigen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Wissenschaft wird zunehmend als wichtige Ressource für die Gesellschaft erkannt. Gleichzeitig wird in der Öffentlichkeit aber auch Kritik an der Rolle der Wissenschaft für gesellschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen formuliert. Das vorliegende Buch bietet wichtige Ansatzpunkte, um sich mit der komplexen Rolle wissenschaftlichen Wissens für und in der Gesellschaft auseinanderzusetzen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten würden wir das Buch mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Massenmedien diskutieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch trägt entscheidend dazu bei, die komplexen Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit aufzuzeigen und verstehbar zu machen.

»[Der Band veranschaulicht,] wie komplex das Interaktionsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft angesichts einschneidender Wandlungen in den Formen der Wissensproduktion sowie der methodischen und gesellschaftlichen Ansprüche an Wissenschaft in der zweiten Moderne geworden ist.«
Sicco Lehmann-Brauns, wissensmanagement, 1 (2009)
Buchtitel
Wissensproduktion und Wissenstransfer Wissen im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
350
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-834-6
DOI
Warengruppe
1724
BIC-Code
PDR JHB JPQB
BISAC-Code
SCI075000 POL010000 SOC026000 POL028000
THEMA-Code
PDR JHB JPQB
Erscheinungsdatum
2008-05-27
Auflage
1
Themen
Wissenschaft, Politik
Adressaten
Soziologie, Politikwissenschaft, Wissenschaftsforschung, Wissenschaftstheorie
Schlagworte
Science Policy, Wissenschaftsforschung, Wissenschaftspolitik, Wissenschaft, Politik, Wissenschaftssoziologie, Politische Soziologie, Policy, Soziologie

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