Samuel Beckett und die Medien

Neue Perspektiven auf einen Medienkünstler des 20. Jahrhunderts

Dieser Band markiert einen Perspektivwechsel in der Forschung zu Samuel Beckett, indem er den bedeutenden Autor des 20. Jahrhunderts als avancierten und reflektierten Medienkünstler zu erkennen gibt.

Die Beiträger_innen, darunter einige, die seit Langem eine hohe Reputation in der Forschung zu Beckett genießen, diskutieren Becketts Intermedialität auf verschiedenen Wirkungsfeldern, zu denen neben dem Theater die Medien Hörfunk, Film, Fernsehen und Video gehören. Zeitgenossen Becketts, die an der medialen Umsetzung seiner Arbeiten mitwirkten, ergänzen die medienwissenschaftlichen Analysen aus medienpraktischer Sicht.

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2008-05-27, 224 Seiten
ISBN: 978-3-89942-843-8

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Peter Seibert

Peter Seibert, Universität Kassel, Deutschland

... mit Peter Seibert

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil um den Autor, der im Mittelpunkt steht, die entscheidenden ästhetischen Debatten der zweiten Jahrhunderthälfte des 20. Jahrhunderts geführt wurden, die – wie in dem Buch deutlich wird – um medienästhetische ergänzt werden müssen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Sie zeigen einen zentralen Künstler des 20. Jahrhunderts als jemanden, dessen medienästhetische Arbeiten entscheidende Impulse für künstlerische Entwicklung seiner Zeit gegeben haben. Impulse, die bis heute ihre Wirkung in den verschiedenen Künsten entfalten.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Beiträge machen deutlich, dass von avancierten Autoren wie Samuel Beckett Literatur nicht mehr als Monomedium begriffen wird und dass infolgedessen eine Literaturwissenschaft, die nicht ihre disziplinären Grenzen aufsprengt, ratlos gegenüber vielen Entwicklungen in den Künsten und den Medien bleibt. Intermedialität ist ein Forschungsparameter, der auch bei dem Werk einzelner Autoren unbedingt zur Anwendung gebracht werden muss.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Es gibt im transcript Verlag eine Anzahl von Vertretern einer Literatur- und Medienwissenschaft, die unbedingt zum Kreise derjenigen gehören, mit denen der Beckett-Band zu diskutieren ist. An Kreisen zu nennen wäre z. B. Mitglieder des Siegener Forschungskollegs, an Kollegen wären es z. B. der transcript-Autor Lommel, dessen Band zu »Sartre und die Medien« fast parallel zum Beckett-Band erschienen ist.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wir wissen, dass die Versuche, Beckett ›zu verstehen‹, grandios gescheitert sind. Der vorliegende Band stellt aber neue Ansichten zu Beckett als großartigem Medienkünstler zur Diskussion.

»[Die Beiträge] geben einen über weite Strecken sehr informativen Überblick über Becketts Arbeiten an und mit den Medien resp. Künsten.«
Christoph Hesse, MEDIENwissenschaft, 2 (2010)
Autor_in(nen)
Peter Seibert (Hg.)
Buchtitel
Samuel Beckett und die Medien Neue Perspektiven auf einen Medienkünstler des 20. Jahrhunderts
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
224
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-843-8
DOI
10.14361/9783839408438
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD AFKV DSB
BISAC-Code
SOC052000 ART057000 LIT004120
THEMA-Code
JBCT AFKV DSB
Erscheinungsdatum
2008-05-27
Auflage
1
Themen
Medien, Literatur
Adressaten
Medienwissenschaft, Anglistik, Romanistik, Germanistik, Kunstwissenschaft
Schlagworte
Samuel Beckett, Medien, Film, Video, Fernsehen, Hörspiel, Intermedialität, Literatur, Medienästhetik, Medienkunst, Anglistik, Medienwissenschaft

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