Kunst verbindet Menschen
Interkulturelle Konzepte für eine Gesellschaft im Wandel
Deutschland ist von Zuwanderung geprägt, ca. 20 Prozent der Menschen haben schon jetzt einen Migrationshintergrund. Die vielfältigen Kulturen bereichern unser Land und bringen internationale Akzente in unser Alltagsleben.
Wie lassen sich die Brücken zwischen der zugewanderten und einheimischen Kulturszene ausbauen? Wie kann man Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Kultureinrichtungen, Veranstaltungen und Förderprogrammen erleichtern? Wie kann man den Zugang zu den kulturellen Szenen der Zugewanderten für die Mehrheitsgesellschaft öffnen?
Dieses Buch stellt Konzepte und Projekte vor, die institutionelle und freie Kultureinrichtungen und -verwaltungen sowie Künstler_innen mit Migrationshintergrund in ihrer Arbeit vor Ort unterstützen.
Gezeigt wird ein Perspektivenwechsel: Kulturelle Vielfalt ist eine gesellschaftliche Ressource und Chance, denn die Innovationskraft und neue Perspektiven der Künstler_innen mit Migrationshintergrund sind wichtige Impulsgeber für die Zukunft der Kommunen.
Kapitel-Übersicht
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Frontmatter
Seiten 1 - 4 -
Inhalt|5
Grußwort
Seiten 9 - 12 -
Vorwort
Seiten 13 - 20 -
EINFÜHRUNG
Interkultureller Klimawandel. Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen: die integrierende Wirkung der Künste fördern
Seiten 23 - 49 -
Daten, Fakten, Lebenswelten - Annäherung an eine (noch) unbekannte Zielgruppe. Datenforschungsprojekt Interkultur
Seiten 50 - 84 -
MODELLSTÄDTE »KOMMUNALES HANDLUNGSKONZEPT INTERKULTUR«
Kunst und Kultur für alle: Pilotprojekt »Kommunales Handlungskonzept Interkultur«
Seiten 87 - 120 -
Stadt Arnsberg. Dornige Wege lohnen sich - Entwicklung des Handlungskonzeptes Interkultur
Seiten 121 - 128 -
Stadt Castrop-Rauxel. Pilotprojekt mit Schönheitsfehler
Seiten 129 - 132 -
Stadt Dortmund. Das »10 Schritte-Programm« - ein gesamtstädtisches Handlungskonzept
Seiten 133 - 141 -
Stadt Essen. Vom Nebeneinander zum Miteinander
Seiten 142 - 147 -
Stadt Hagen. Guter Mix aus Theorie und Praxis
Seiten 148 - 153 -
Stadt Hamm. Bestandsaufnahme als Orientierung für die weitere Arbeit
Seiten 154 - 162 -
PRAXISBEISPIELE
Die Sehnsucht nach Ebene II. Hagener Kunstprojekt für eine Brücke
Seiten 165 - 171 -
Bunte Vielfalt statt »überwiegend weiß«. Minderheiten-Theater in Großbritannien
Seiten 172 - 179 -
Theater macht Schule. Interkulturelle Bildung in Castrop-Rauxel
Seiten 180 - 186 -
Shakespeare mit Straßentänzern. Rumble - Hip-Hop aus Herne
Seiten 187 - 191 -
Die Klänge des 21. Jahrhunderts. creole - Wettbewerb für Weltmusik aus Deutschland
Seiten 192 - 198 -
Literaturen aus Deutschlands Nischen. Ausstellungs- und Internetprojekt zur deutsch-türkischen Literatur
Seiten 199 - 204 -
Die Geschichte der Migration ist vielstimmig. Das migration-audio-archiv sammelt Biografien von Einwanderern
Seiten 205 - 210 -
Wie Phönix aus der Asche. Russischsprachige Migrantinnen und Migranten in Köln
Seiten 211 - 217 -
Weg aus der sozialen und exotischen Nische. Forum der Kulturen Stuttgart
Seiten 218 - 224 -
Das unbekannte Millionenpublikum. Menschen mit Migrationshintergrund und Medien
Seiten 225 - 231 -
Die UNESCO-Konvention zur Kulturellen Vielfalt zum Leben bringen. Empfehlungen junger Expertinnen und Experten aus Europa
Seiten 232 - 238 -
AUSBLICK
Ein Kulturprogramm der besonderen Art. Professionalisierung des Interkultur-Managements
Seiten 241 - 256 -
Autorinnen und Autoren
Seiten 257 - 261 -
Verzeichnis der Abbildungen
Seite 262 -
Backmatter
Seiten 263 - 266
15. September 2015, 264 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0862-9
Dateigröße: 2.48 MB