Sinnstiftung in der Ökonomik

Wirtschaftliches Handeln aus sozialphilosophischer Sicht

Dieses Buch richtet sich an alle, die über die Grenzen der Reichweite zentraler ökonomischer Konzepte reflektieren wollen. Die stark formalisierte Ökonomie vernachlässigt die soziale Perspektive wirtschaftlichen Handelns – und kann deshalb Phänomene wie die Entstehung von Märkten, Kooperation, Vertrauen oder Innovation nicht ausreichend erklären. Die hier vorgestellten sozialen Sinnkonzepte aus der Philosophie und Soziologie eröffnen neue Sichtweisen und zeigen alternative Erklärungsmöglichkeiten auf.

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2008-02-27, 220 Seiten
ISBN: 978-3-89942-869-8

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Ekaterina Svetlova

Ekaterina Svetlova, Zeppelin University Friedrichshafen, Deutschland

... mit Ekaterina Svetlova

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Vor dem Hintergrund der eingeschränkten Erklärungskraft der Fachdisziplin Ökonomik beschäftigt sich das Buch mit der Frage, wie man das wirtschaftliche Handeln besser verstehen kann. Da jedes Mitglied der Gesellschaft als Unternehmer, Arbeitnehmer oder Konsument an der Ökonomie teilnimmt, braucht man ein geeignetes Denkwerkzeug, um in komplexen Situationen Entscheidungen zu treffen, professioneller zu argumentieren sowie das wirtschaftliche Geschehen zu durchblicken. Der Leser begibt sich mit diesem Buch auf die Suche nach solch einem Denkwerkzeug.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Eine sozialphilosophische Betrachtung der Ökonomik, die im Buch entwickelt wird, untersucht das wirtschaftliche Handeln nicht nur als einen rationalen Einsatz von gegebenen Mitteln zum Erreichen der bekannten Zwecke, sondern auch als soziales Handeln, als eine Praxis, in der nichts mit Sicherheit vorausgesetzt werden kann. Durch Aufgabe der subjektzentrierten Sichtweise nähert man sich der Erklärung von ökonomischen Phänomenen wie Marktentstehung, Entscheidung oder Innovation.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die im Buch entwickelte Wirtschaftsphilosophie knüpft an die schon bestehenden kritisch-ökonomischen Konzepte wie Spieltheorie, Netzwerkökonomie, Neue Institutionenökonomik und Wirtschaftssoziologie an. In Abgrenzung zu diesen Ansätzen, die die Rolle der Beziehungen zwischen den Akteuren beim Wirtschaften anerkennen, allerdings nach wie vor von dem rationalen Akteur ausgehen, verlangt das Buch eine radikale Umstellung auf die Relationen zwischen den Akteuren als zentrale Analyseeinheit der Ökonomik.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Eine interessante Diskussion könnte sich mit Wirtschaftstheoretikern, insbesondere den Vertretern des Rational-Choice-Ansatzes und des methodologischen Individualismus entwickeln, weil das Buch zu ihren Ansichten eine erweiterte Perspektive eröffnet. Spannend wäre auch der Austausch mit Praktikern wie Unternehmern, Beratern oder Finanzinvestoren über die Relevanz der hier vorgestellten Theorie im wirtschaftlichen Alltag.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Eine kritische Fremdbeobachtung der Ökonomik vom Standpunkt der Sozialphilosophie.

Autor_in(nen)
Ekaterina Svetlova
Buchtitel
Sinnstiftung in der Ökonomik Wirtschaftliches Handeln aus sozialphilosophischer Sicht
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
220
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-869-8
DOI
10.14361/9783839408698
Warengruppe
1781
BIC-Code
KCA JHB HPS
BISAC-Code
BUS069030 SOC026000 PHI034000
THEMA-Code
KCA JHB QDTS
Erscheinungsdatum
2008-02-27
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Wirtschaft
Adressaten
Ökonomie, Soziologie, Philosophie
Schlagworte
Sinn, Innovation, Subjekt, Sozialphilosophie, Rational Choice, Ökonomik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wirtschaftstheorie, Wirtschaftssoziologie, Wirtschaftswissenschaft, Soziologie

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