Das Schibboleth der Psychoanalyse

Freuds Passagen der Schrift

Der vorliegende Band fragt unter dem titelgebenden Stichwort des »Schibboleths« nach den Zugangsmöglichkeiten zur Psychoanalyse im Zeichen der Literatur. Im Mittelpunkt des Interesses steht Freuds Auseinandersetzung mit mythologischen und literarischen Traditionen von den Anfängen der Psychoanalyse (Studien über Hysterie und Traumdeutung) über die metapsychologischen Schriften (Jenseits des Lustprinzips, Das Ich und das Es u.a.) bis zum testamentarischen Roman Der Mann Moses. Die Aufmerksamkeit gilt weniger der psychoanalytischen Interpretation literarischer Texte als vielmehr der Literarizität von Freuds eigenen Schriften. Neben Freuds Texten berücksichtigt der Band u.a. Hesiod, Sophokles, Ovid, Shakespeare und Hölderlin, um der inneren Verflechtung von Psychoanalyse und Literatur nachzugehen.

18,80 € *

2008-04-27, 158 Seiten
ISBN: 978-3-89942-877-3

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Achim Geisenhanslüke

Achim Geisenhanslüke, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Deutschland

... mit Achim Geisenhanslüke

1. »Bücher die die Welt nicht braucht«. Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Bücher, die die Welt nicht braucht, sind langweilig und redundant. Mein Buch widmet sich der Geschichte der Freud'schen Psychoanalyse im Lichte der Literatur. Das ist eine vergnügliche Lektüre, die zudem noch lehrreich sein kann.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Forschung hat bisher meist den Schwerpunkt auf Freuds Analysen der Literatur gelegt. Mein Buch dreht den Spieß um: Es geht um Freuds eigenes literarisches Schreiben zwischen Novelle, Autobiographie und Roman. Damit beleuchte ich auch das Verhältnis von Wissenschaft und Fiktion.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Im Rahmen aktueller Forschungsdebatten kommt mein Buch einer Hommage an Freud gleich, allerdings einer Hommage an den »literarischen« Freud. In Zeiten allgemeinen Freud-Bashings schafft das ein Gegengewicht.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit meinem Freund und Kollegen Martin von Koppenfels.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Mein Buch zeigt, dass das wissenschaftliche Schreiben Freuds vom Beginn bis zu seiner letzten Publikation einen literarischen Charakter besitzt, über den sich die Bedeutung Freuds erst erschließen lässt.

Besprochen in:

Jahrbuch für Literatur & Psychoanalyse, 29 (2010), Thomas Wortmann
Autor_in(nen)
Achim Geisenhanslüke
Buchtitel
Das Schibboleth der Psychoanalyse Freuds Passagen der Schrift
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
158
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-877-3
DOI
10.14361/9783839408773
Warengruppe
1563
BIC-Code
DSB JMAF
BISAC-Code
LIT004170 PSY026000 LIT000000
THEMA-Code
DSB JMAF
Erscheinungsdatum
2008-04-27
Auflage
1
Themen
Psychoanalyse, Literatur
Adressaten
Psychologie, Literaturwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Psychoanalyse, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Philosophie, Literatur, Germanistik, Allgemeine Literaturwissenschaft

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