Mythos Enigma

Die Chiffriermaschine als Sammler- und Medienobjekt

Die Entschlüsselung der deutschen Chiffriermaschine »Enigma« durch die Briten gehört zu den bestgehüteten Geheimnissen des Zweiten Weltkrieges - erst 1974 wurde die Öffentlichkeit über die erfolgreichen Bemühungen informiert. Seither ist das Interesse an der »Enigma« bei Laien und Fachwelt ungebrochen. »Mythos Enigma« geht dieser Faszination in einer Feldstudie nach und nimmt die Spuren der Maschine nicht nur in Deutschland, England und in den USA, sondern auch in der Schweiz auf: Dass die geheimnisvolle Maschine aus Deutschland auch in diesem neutralen Land benutzt wurde, war bisher kaum bekannt. Die Motive von Wissenschaftlern, Sammlern und Zeitzeugen mögen unterschiedlich sein, ihre Bemühungen kommen aber auf eine geheimnisvolle Art am Schluss wieder zusammen. Ähnliches lässt sich von fiktionaler Literatur und Filmen sagen, die das Thema aufgreifen. Die Faszination von »Enigma« (lat. »Geheimnis«) ist eine Chiffre für unseren Umgang mit dem Geheimen.

25,80 € *

2008-04-27, 258 Seiten
ISBN: 978-3-89942-893-3

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Dominik Landwehr

Dominik Landwehr, »Migros-Kulturprozent« Zürich, Schweiz

... mit Dominik Landwehr

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

»Mythos Enigma« ist keine trockene Theorie, sondern eine spannende Reise in eine unbekannte Welt: Die Welt der Geheimnisse, der Nachrichtendienste. Das Buch beleuchtet nicht nur eine wenig bekannte Seite der Vorgeschichte des Computers, sondern zeigt mannigfaltige Bezüge zur Gegenwart.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Geschichte der Chiffriermaschine Enigma war mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht zu Ende: Das zweite Leben der Chiffriermaschine begann 1974 mit dem Ende der offziellen Geheimhaltung. Seither hat sich nicht nur eine vielfältige Gemeinschaft von Sammlern, Wissenschaftern und Zeitzeugen entwickelt. Und zudem ist sie Thema von Literatur und Fernsehen und Film.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

»Mythos Enigma« ist ein Beitrag zur Sozial- und Mediengeschichte der Technik des 20. Jahrhunderts, speziell zur Vorgeschichte des Computers. Das Buch ist ein Beispiel für die interdisziplinäre Arbeitsweise der Kulturwissenschaft.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren

Mit einer Gruppe von neugierigen Jugendlichen, mit pensionierten CIA- und NSA- Agenten, mit Bill Gates und Steve Jobs, mit John le Carrée und Peter Zeindler.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»Mythos Enigma«: Die Chiffriermaschine ist längst zu neuem Leben erwacht und hat ein Eigenleben entwickelt, das nicht mehr in der Geschichte, sondern ganz in der Gegenwart liegt und uns etwas über uns selber erzählt.

»Das Buch ist auch für mathematische Laien verständlich und beweist gleich noch, dass Dissertationen lesbar sein können.«
Kathrin Wehrli, P.S., 28.05.2009
Besprochen in:

Basler Zeitung, 17.07.2008, Nathalie Baumann
Tages-Anzeiger, 07.11.2008, Walter Jäggi
Autor_in(nen)
Dominik Landwehr
Buchtitel
Mythos Enigma Die Chiffriermaschine als Sammler- und Medienobjekt
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
258
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-89942-893-3
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD JFC
BISAC-Code
SOC052000 HIS054000 SOC022000
THEMA-Code
JBCT JBCC
Erscheinungsdatum
2008-04-27
Auflage
1
Themen
Medien, Erinnerungskultur
Adressaten
Kulturwissenschaft, Informatik, Museologie, Literatur- und Filmwissenschaft
Schlagworte
Kryptographie, Informatik, Computergeschichte, Museum, Sammler, Medien, Erinnerungskultur, Mediengeschichte, Deutsche Geschichte, Medienwissenschaft

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