Die Sinne und die Künste

Perspektiven ästhetischer Bildung

In modernen Zeiten werden die Fähigkeiten der Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration ganz besonders herausgefordert: Die Betörung der Sinne gehört mehr denn je zum Alltag und führt zum Sinnen-Taumel. Gerade deshalb ist ästhetische Bildung auch als bewusste Sinnen-Bildung nötig. Nichts eignet sich besser dazu als die produktive und rezeptive Beschäftigung mit den schönen Künsten. Die Auseinandersetzung mit den Künsten ist zudem ein entscheidender Katalysator für die Entwicklung von Phantasie, Geschmack, Urteilskraft und Expressivität sowie für die Auseinandersetzung mit der Welt und mit sich selbst.

Heute lernt man für das Leben am besten durch die Kunst.

26,80 € *

2008-06-27, 276 Seiten
ISBN: 978-3-89942-910-7

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Eckart Liebau

Eckart Liebau, Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland

Jörg Zirfas

Jörg Zirfas, Universität zu Köln, Deutschland

... mit Eckart Liebau

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht«. Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

In der einschlägigen Literatur gibt es kein Buch, das das Verhältnis von Sinnen und Künsten sowohl ästhetisch als auch pädagogisch thematisiert, geschweige denn, im Verhältnis der Perspektiven zueinander. In diesem Band werden nicht nur die grundlagentheoretischen Fragen diskutiert, sondern es werden auch die Perspektiven ästhetischer und pädagogischer Praxis konkret behandelt und aufeinander bezogen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Verhältnis von Ästhetik und Pädagogik wird auf neue Weise thematisiert; dass jegliche Pädagogik wesentlich auf ästhetischer Grundlage beruht und zugleich ästhetische Implikationen hat, wird ebenso deutlich wie die umgekehrte Perspektive: dass jegliche ästhetische Praxis auf pädagogischer Grundlage beruht und pädagogische Implikationen hat. Dies gilt auch und gerade in den Vermittlungsinstitutionen, im Unterricht, in der Schule und in der außerschulischen Bildung.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Theorie der ästhetischen Bildung bedarf unter Bedingungen der Modernisierung neuer Argumente und Perspektiven. Das Thema greift eine Lücke in den aktuellen Debatten auf, indem es pädagogische Modelle und ästhetische Theorien, d. h. die Kunst der Bildung und die Bildung in den Künsten, aufeinander bezieht.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Bildungspolitiker, PISA-Konsortium, Vertreter der Wirtschaft, Eltern, Lehrer, Bildungs- und Kulturjournalisten.

5. Ihr Buch in einem Satz:

In modernen Zeiten lernt man für das Leben am besten durch die Kunst.

»Wer sich in allen Beiträgen nachdrücklich selbst wiederfindet, darf sich über die aufbauende Selbstbestätigung hinaus über unzählige, wissenschaftlich fundierte Verweise und treffende Formulierungen freuen, die das tägliche Argumentieren ein wenig erleichtern.«
www.theaterforschung.de, 03.02.2009
Besprochen in:

Thepakos, 19 (2012), Oliver Bidlo
Autor_in(nen)
Eckart Liebau / Jörg Zirfas (Hg.)
Buchtitel
Die Sinne und die Künste Perspektiven ästhetischer Bildung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
276
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-910-7
DOI
Warengruppe
1571
BIC-Code
JNA AB HPN
BISAC-Code
EDU040000 ART009000 PHI001000
THEMA-Code
JNA AB QDTN
Erscheinungsdatum
2008-06-27
Auflage
1
Themen
Ästhetik, Bildung
Adressaten
Geisteswissenschaften, Sozial- und Kulturwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Kunstwissenschaften
Schlagworte
Ästhetik, Bildung, Schule, Kunst, Bildungstheorie, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft, Pädagogik

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