Punkt, Punkt, Komma, Strich?

Geste, Gestalt und Bedeutung philosophischer Zeichensetzung

Weshalb ziehen das Komma bei Kant oder das Ausrufezeichen bei Foucault nicht dasselbe Interesse auf sich wie der Gedankenstrich bei Kleist oder die Auslassungspunkte bei Schnitzler? Entgegen der Selbstverständlichkeit literaturwissenschaftlicher Interpretation, der zufolge jedes Zeichen die Sinnkonstruktion eines Textes mitträgt, erfahren Satzzeichen in der philosophischen Auslegung wenig Aufmerksamkeit. Entlang einzelner Beispiele schärfen die Beiträge dieses Bandes den Blick für das philologische Detail und zeigen, wie Satzzeichen nicht nur an der Entfaltung des rhetorischen Repertoires philosophischer Textpraxis konstitutiv beteiligt sind. Das aufmerksame Close Reading wird dabei für die philosophische Lektüre überraschend fruchtbar.

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2009-06-27, 252 Seiten
ISBN: 978-3-89942-988-6

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Christine Abbt

Christine Abbt, Universität Zürich, Schweiz

Tim Kammasch

Tim Kammasch, Universität Zürich und Hochschule für Architektur Bern, Schweiz

»Im Grunde ist das geistreiche und teilweise auch sehr vergnügliche Buch von Christine Abbt und Tim Kammasch eine beherzigenswerte Anregung zum genauen Lesen, zu einem Lesen, das in dekonstruktiver Weise die Spuren zu sehen bereit ist, die mit den vielfältigen Satzzeichen in philosophische Texte eingeschrieben werden.«
Till Kinzel, Informationsmittel (IFB), 12.09.2010
Autor_in(nen)
Christine Abbt / Tim Kammasch (Hg.)
Buchtitel
Punkt, Punkt, Komma, Strich? Geste, Gestalt und Bedeutung philosophischer Zeichensetzung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
252
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-988-6
DOI
10.14361/9783839409886
Warengruppe
1521
BIC-Code
CFA DSA
BISAC-Code
PHI038000 LIT006000
THEMA-Code
CFA DSA
Erscheinungsdatum
2009-06-27
Auflage
1
Themen
Sprache, Literatur
Adressaten
Philosophie, Literaturwissenschaft, Linguistik, Ästhetik
Schlagworte
Textrhetorik, Sprachphilosophie, Literaturtheorie, Hermeneutik, Dekonstruktion, Sprache, Literatur, Literaturwissenschaft, Philosophie

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