Studien zur visuellen Kultur

Einführung in ein transdisziplinäres Forschungsfeld

Studien zu visuellen Kulturen sind transdisziplinär. Sie nehmen Fragestellungen von Cultural, Gender, Queer und Postcolonial Studies ebenso wie Ansätze der Medien- und Kunstwissenschaft auf. Orte und Weisen des Zu-sehen-Gebens, Inszenierungen von (Un-)Sichtbarem und somit auch die Herstellung von Bedeutungen bilden das Forschungsfeld. Im Unterschied zur Bildwissenschaft ist das »Bild« hier nur ein Element in einem Gefüge, das sich über Verhältnisse räumlicher und visueller Ordnungen, in den besonderen Verknüpfungen von Wort und Bild und in den je spezifischen ästhetischen und materialen Eigenschaften ihrer Medien herstellt.

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2011-11-04, 232 Seiten
ISBN: 978-3-89942-990-9

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Sigrid Schade

Sigrid Schade, Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz

Silke Wenk

Silke Wenk, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Deutschland

... mit Sigrid Schade und Silke Wenk

1. Warum ein Studienbuch zu diesem Thema?

In einer Zeit der ständigen Umstrukturierung von Studieninhalten und Studienformen halten wir es für nützlich, theoretische und methodische Konzepte der Analyse des Visuellen aus unterschiedlichen disziplinären Feldern zu bündeln, die in den letzten drei Jahrzehnten mit Bezug auf kulturwissenschaftliche Ansätze des letzten Jahrhunderts entfaltet wurden.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Transdisziplinarität wird nicht als additive Zusammenstellung mehrerer disziplinärer Zugänge vorgestellt sondern als wechselseitige kritische Lektüre der Erkenntnispotentiale, u. a. der Ikonologie, Semiologie und Diskursanalyse und neuerer Ansätze feministischer, queerer und postkolonialer Theoriebildung in Bezug auf übergreifende Fragestellungen.

3. Welche Bedeutung kommt diesem Thema innerhalb des Fachgebiets und der wissenschaftlichen Ausbildung zu?

Das Buch ist nicht nur an Kunstwissenschaftler/-innen adressiert. Es will all denjenigen, die sich in unterschiedlichen Fachgebieten um eine historische Analyse von Bildern bemühen, die Situiertheit und die Potentiale der vorgestellten methodischen Konzepte transparent machen.

4. Ihr Tipp zur weiterführenden Lektüre?

Je nach Interesse finden sich im Buch entsprechende Vorschläge zur weiterführenden Lektüre. Diese sind sowohl über ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie ein Namensregister zu erschließen.

»Die Untersuchung [erweist sich] in zweifacher Hinsicht als wertvoll: Zum einen, indem die Autorinnen die Relevanz kunstgeschichtlicher Fragen für die Lebenswirklichkeit herausarbeiten und zum anderen, indem sie im Einklang mit diesem Anliegen, einen ›neuen‹ methodischen Weg vorschlagen.«
Martina Sauer, Sehepunkte, 4 (2012)
Besprochen in:

FKW – Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, 51 (2011), Edith Futscher
www.lehrerbibliothek, 1 (2012), Dieter Bach
Linksnet, 3 (2012), Jens Kastner fiber, 20 (2012), Sabine Benzer
Autor_in(nen)
Sigrid Schade / Silke Wenk
Buchtitel
Studien zur visuellen Kultur Einführung in ein transdisziplinäres Forschungsfeld
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
232
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-89942-990-9
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
ABA JFD JFC
BISAC-Code
ART009000 SOC052000 SOC022000
THEMA-Code
ABA JBCT JBCC
Erscheinungsdatum
2011-11-04
Auflage
1
Themen
Kultur, Bild
Adressaten
Studierende und Lehrende der Bild-, Kunst- und Medienwissenschaft, der Visual Culture Studies, der Visuellen Soziologie sowie der Kunstgeschichte
Schlagworte
Visuelle Medien, Bildwissenschaft, Bildtheorie, Visuelle Kommunikation, Kulturtheorie, Bild, Kultur, Cultural Studies, Kunstwissenschaft, Einführung

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