Andreas Becker

Andreas Becker (Dr. phil. habil.), geb. 1971, ist Assistant Professor am Department of German Literature der Keio-Universität Tokyo, Japan. Seine Forschungsschwerpunkte sind der japanische und der westliche Film, komparative Ästhetik und Phänomenologie des Films sowie die Zeitdarstellung im Film.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Cultural Studies, Film, Foto und analoge Medien, Kulturgeschichte, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft

Publikationen in den Reihen: Film, Kultur- und Medientheorie

Web: www.zeitrafferfilm.de
www.ozu-projekt.de

Veröffentlichungen

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Yasujiro Ozu, die japanische Kulturwelt und der westliche Film
ab 39,99 €
Erscheinungsdatum: 2019-12-17

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Yasujiro Ozu, die japanische Kulturwelt und der westliche Film

Resonanzen, Prämissen, Interdependenzen

Die globale Welt des Films und die japanische Kulturwelt – das Werk des Regisseurs Yasujiro Ozu (1903-1963) komparativ betrachtet.
Reste
ab 24,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-10-27

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Reste

Umgang mit einem Randphänomen

Ob als materieller Abfall, als Brache, als blinder Fleck oder in Form des Unklassifizierbaren: Mit dem Rest geht man um, indem man ihn leugnet, ausgrenzt oder vergisst. Ex negativo zeigt sich an ihm, wie in unterschiedlichen Zusammenhängen bewertet, beschrieben oder eingeordnet wird. Gleichzeitig ist der Rest auch ein produktives Moment, er lädt zum Sammeln ein und lässt alternative Ordnungen durchspielen.
Der Band zeichnet diese verschiedenen Formen des Umgangs nach und diskutiert sie in einem interdisziplinären Spannungsfeld.
Perspektiven einer anderen Natur
Neu
28,80 €
Erscheinungsdatum: 2004-07-27

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Perspektiven einer anderen Natur

Zur Geschichte und Theorie der filmischen Zeitraffung und Zeitdehnung

Mit der Möglichkeit der Raffung und Dehnung von Zeit eröffnet der Film Einblicke in Dimensionen, die der Alltag verwehrt. Eine Pflanze erblüht in wenigen Momenten, unscheinbare Gesten werden auf Minutendauer gestreckt. Bewegungen und Abläufe erschließen sich durch diese zeitliche Perspektivierung neu. Sie können redigiert und überformt werden.
Der Band zeichnet am Beispiel des dokumentarischen Films die historische Entwicklung dieser Verfahren nach und beschreibt – im Anschluss an Theorien Roman Ingardens, Walter Benjamins und Siegfried Kracauers – deren ästhetische Wirkung. Gezeigt wird, wie sich das Verständnis der Verfahren im Laufe der Filmgeschichte gewandelt hat.
Behandelt werden unter anderem Werke und Positionen Eadweard Muybridges, Leni Riefenstahls, Godfrey Reggios und die Zeitrafferexperimente Alexander Kluges.

Buchbeiträge


  1. Perspektiven einer anderen Natur

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. INHALT

    Seiten 5 - 8
  3. VORWORT

    Seiten 9 - 10
  4. EINLEITUNG. ZEITTHEORETISCHE UND TECHNISCHE VORÜBERLEGUNGEN

    Seiten 11 - 46
  5. I. DIE FILMISCHE ENTDECKUNG DER NATUR

    Seiten 47 - 186
  6. II. PERSPEKTIVEN EINER ANDEREN NATUR. ›ERRETTUNG‹ ODER ›SPRENGUNG‹ DER PHYSISCHEN REALITÄT?

    Seiten 187 - 224
  7. III. DIE ENTDECKUNG DER FILMISCHEN NATUR

    Seiten 225 - 302
  8. RESÜMEE

    Seiten 303 - 308
  9. VERWENDETE MATERIALIEN: LITERATUR, FILME UND VIDEOAUFZEICHNUNGEN, ABBILDUNGSVERZEICHNIS, INTERNETDOKUMENTE

    Seiten 309 - 342
  10. ABBILDUNGEN

    Seiten 343 - 366
  11. Backmatter

    Seiten 367 - 369

  12. Reste

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  13. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  14. Stichwort: Reste

    Seiten 7 - 10
  15. Die Hörstation ›Reste‹ und der akustische Raum der Cafeteria des I.G. Farben-Hauses

    Seiten 253 - 280
  16. Autorinnen und Autoren

    Seiten 283 - 286
  17. Backmatter

    Seiten 287 - 289

  18. Experimente in den Künsten

    Walter Benjamins Begriff des ›Optisch- Unbewussten‹ und die Experimente mit der filmischen Zeitdehnung

    Seiten 187 - 214

  19. Mörderinnen

    Lady Snowblood (Shurayukihime) und Lone Wolf and Cub (Kozure Ÿkami)

    Seiten 197 - 218

  20. Wohnen und Unterwegssein

    In Bildern wohnen Mensch und Haus bei Ozu Yasujirō

    Seiten 55 - 68

  21. Yasujiro Ozu, die japanische Kulturwelt und der westliche Film

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  22. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  23. Vorbemerkung

    Seiten 9 - 10
  24. 1.1 Film, kulturelle Globalisierung und komparative Ästhetik

    Seiten 11 - 18
  25. 1.2 Umwelt, Welt, Kulturwelt, Lebenswelt

    Seiten 18 - 27
  26. 1.3 Die räumliche Struktur der medialen Welt

    Seiten 27 - 33
  27. 2.1 Filme und Schriften Ozus

    Seiten 35 - 37
  28. 2.2 Sekundärliteratur

    Seiten 37 - 41
  29. 3.1 Ozus sekundäre ästhetische Schicht

    Seiten 43 - 44
  30. 3.2 Ozus Grab. Das shakkei-Konzept

    Seiten 44 - 52
  31. 3.3 Besuch des Engakuji. Konkrete Analyse des shakkei

    Seiten 53 - 55
  32. 3.4 Late Spring (Banshun). Shakkei als Konzept kinematographischer Ästhetik

    Seiten 56 - 75
  33. 3.5 Drehort Kōtōkuin

    Seiten 75 - 76
  34. 3.6 Walk Cheerfully (Hogaraka ni ayume, 1930)

    Seiten 76 - 82
  35. 3.7 There Was a Father (Chichi ariki, 1942) und die Bildlichkeit des shakkei

    Seiten 82 - 92
  36. 3.8 Early Summer (Bakushū, 1951) und das shakkei-Konzept

    Seiten 93 - 95
  37. 3.9 Weitere shakkei-Szenen in Ozus Werk

    Seiten 95 - 97
  38. 4.1 Die stille Schrift. Schrift und Zeichen in der japanischen Kultur. Schrift als Voraussetzung filmischen Erzählens

    Seiten 99 - 112
  39. 4.2 Schilder, Schrift und Schreiben in Yasujirō Ozus An Autumn Afternoon (Sanma no aji, 1962)

    Seiten 112 - 123
  40. 5.1 Kurzbeschreibung des Equinox Flower (Higanbana)-Drehbuchs

    Seiten 125 - 127
  41. 5.2 Das Notationssystem des Equinox Flower-Drehbuchs

    Seiten 127 - 130
  42. 5.3 Der Titel Higanbana und der Jahreszeitenbezug

    Seiten 130 - 142
  43. 5.4 Die ›Grammatik‹ des Films, Ozus Action-Cuts. Siglen und Montagetechnik

    Seiten 142 - 145
  44. 5.5 Ozus Action-Cuts

    Seiten 145 - 177
  45. 6.1 Aberglaube in Late Autumn (Akibiyori)

    Seiten 179 - 186
  46. 6.2 Synchronizität und Tōkyō Story (Tōkyō monogatari)

    Seiten 186 - 188
  47. 6.3 Spiritualität bei Ozu und im amerikanischen Western. Fred Zinnemanns High Noon (1952) als Vorbild

    Seiten 188 - 192
  48. 6.4 Late Autumn und der Umgang mit der Absence des Anderen

    Seiten 192 - 194
  49. 6.5 Synchronizität, spirituelle Rituale, das Yijing. Zeichen als Omen in der japanischen Kultur

    Seiten 194 - 201
  50. 7.1 Sinnesfelder

    Seiten 203 - 205
  51. 7.2 Kulissenräume und Location Scouting

    Seiten 205 - 212
  52. 7.3 Labyrinthe

    Seiten 212 - 217
  53. 7.4 Bildräume

    Seiten 217 - 223
  54. 8. Skizze. Ozu und John Ford

    Seiten 224 - 231
  55. 9.1 Ozus Filme als Blickdramen

    Seiten 233 - 236
  56. 9.2 Der Blick bei Jean-Paul Sartre und die Authentifizierung der filmischen Welt

    Seiten 236 - 237
  57. 9.3 Scham und Blick bei Agnes Heller und Sartre

    Seite 238
  58. 9.4 Scham- und Schuldkulturen

    Seiten 238 - 241
  59. 9.5 Scham und Blick in der japanischen Kultur

    Seiten 242 - 246
  60. 9.4 Ozus Anti-Dramaturgie und die Darstellung schamkultureller Eigenart durch Blicke

    Seiten 246 - 267
  61. 10. Ausblick

    Seiten 268 - 272
  62. Benutzte DVD-Medien

    Seiten 273 - 276
  63. Benutzte Literatur

    Seiten 277 - 302
  64. In der Kawakita-Foundation gesichtete Unterlagen Ozus

    Seiten 305 - 308
  65. Bildtafeln zu Kap. 5. Action-Cut. Drehbuch-Analyse von Equinox Flower (Higanbana)

    Seiten 309 - 330
  66. Aufbau von Yasujirō Ozu, die japanische Kulturwelt und der westliche Film

    Seiten 331 - 342

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