Roger Behrens

Roger Behrens ist Lehrbeauftragter an den Universitäten Hamburg und Lüneburg. Er ist Mitherausgeber der Buchreihe »Testcard. Beiträge zur Popgeschichte« und Redakteur der »Zeitschrift für Kritische Theorie«. Vom Autor erschien im transcript Verlag auch: Die Diktatur der Angepassten. Texte zur kritischen Theorie der Popkultur, 2003.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Kulturphilosophie und Philosophische Anthropologie, Kultursoziologie, Kulturwissenschaft, Philosophie, Popkultur, Soziologie

Publikationen in den Reihen: Bibliothek dialektischer Grundbegriffe, Kultur- und Medientheorie

Veröffentlichungen

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Kulturindustrie
Neu
7,60 €
Erscheinungsdatum: 2004-10-27

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Kulturindustrie
Beschränkte sich die Kritik der Kulturindustrie, die Adorno und Horkheimer in ihrer Gemeinschaftsarbeit »Dialektik der Aufklärung« entwickelt haben, darauf, dass sie bloß den Kommerz und Ausverkauf der Kultur monierten? Und erklärten sie die Massen für zu dumm, das Unterhaltungsangebot als stumpfsinnigen Betrug zu durchschauen? Entgegen dieser gängigen Lesart der Kulturindustriethese interpretiert Roger Behrens den Begriff als zentrale Kategorie einer kritischen Theorie der Gesellschaft. Die Kritik der Kulturindustrie bewahrt ihre Aktualität angesichts der neueren Entwicklung – Stichwort »Popkultur« – als radikale Diagnose einer von der ökonomischen Verwertungslogik bestimmten Gesellschaft. Die kritische Theorie der Kulturindustrie konstatiert, dass von der Kulturindustrie durchaus mehr Befriedigung und Glück erwartet werden darf, als heute dem Publikum vermittelt wird. Das Publikum ist keineswegs zu dumm, um sich mit den angebotenen Kulturwaren zu bescheiden, sondern verfügt über genügend Phantasie, sich eine bessere Welt vorzustellen, die freilich mehr menschliches Glück garantiert als die durch das abstrakte Profitmotiv vermittelte Ideologie der Kulturindustrie. – Nicht die Kultur gilt es abzuschaffen, sondern die Gesellschaft selbst muss verändert werden, um das Recht der Menschen auf gute Unterhaltung zu gewährleisten.
Die Diktatur der Angepassten
ab 21,99 €
Erscheinungsdatum: 2003-10-27

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Die Diktatur der Angepassten

Texte zur kritischen Theorie der Popkultur

Hinter der bunten und fröhlichen Fassade der spätkapitalistischen Popkultur herrscht eine »Diktatur der Angepassten«.
In diesem Essayband räumt Roger Behrens mit der Vorstellung auf, dass »Pop« eine subversive oder dissidente Strategie sei, und zeichnet stattdessen mit einer kritischen Theorie der Popkultur das Bild einer stillstehenden und langweiligen Kultur des Konformismus.

Buchbeiträge


  1. Bildung / Transformation

    Dialektik im Stillstand. Ein materialistischer Orientierungsversuch mit Walter Benjamin in der gegenwärtigen Krise

    Seiten 59 - 72

  2. Die Diktatur der Angepassten

    Frontmatter

    Seiten 1 - 6
  3. Inhalt

    Seiten 7 - 8
  4. Vorwort

    Seiten 9 - 14
  5. Willkommen zu Hause. Prolog zur Diktatur der Angepassten

    Seiten 15 - 24
  6. Stichworte zur Diktatur der Angepassten

    Seiten 25 - 42
  7. Elemente des Konformismus

    Seiten 43 - 68
  8. Hieroglyphen im Hohlraum der Kulturindustrie. Erkenntnistheorie, dialektische Bilder

    Seiten 69 - 100
  9. Pop Mythos Pop Zur Konstruktion von Subversion

    Seiten 101 - 132
  10. »Regt Euch jetzt bitte nicht künstlich auf!« Anmerkungen zur Poplinken - Maxiversion & Remixe

    Seiten 133 - 164
  11. Die Rückkehr der Kulturindustriethese als Dancefloorversion. Episode I

    Seiten 165 - 188
  12. Schwierigkeiten einer Philosophie der Popkultur

    Seiten 189 - 198
  13. Shoppen und Tanzen. Gegen den Technoremix der Cultural Studies

    Seiten 199 - 212
  14. »Alles geht kaputt … und ich lach, ha, ha, ha!« Humor in der Kulturindustrie

    Seiten 213 - 228
  15. Versuch einer kritischen Theorie des Glücks

    Seiten 229 - 246
  16. »Jede ist Expertin!« Identität und Verweigerung in der Diktatur der Angepassten; notwendiger und möglicher Umbau der Welt

    Seiten 247 - 263
  17. Anmerkungen

    Seiten 264 - 296

  18. Kulturindustrie

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  19. Inhalt

    Seite 5
  20. »Kulturindustrie bietet als Paradies denselben Alltag wieder an«

    Seiten 6 - 12
  21. »Die ganze Welt wird durch das Filter der Kulturindustrie« geleitet«

    Seiten 13 - 17
  22. »An der Einheit der Produktion soll der Freizeitler sich ausrichten«

    Seiten 17 - 25
  23. »Kultur heute schlägt alles mit Ähnlichkeit«

    Seiten 25 - 29
  24. »Die Maschine rotiert auf der gleichen Stelle«

    Seiten 29 - 33
  25. »Vergnügtsein heißt Einverstandensein«

    Seiten 33 - 37
  26. »Die Kulturindustrie hat den Menschen als Gattungswesen hämisch verwirklicht«

    Seiten 37 - 39
  27. »Alles hat nur Wert, sofern man es eintauschen kann, nicht sofern es selbst etwas ist«

    Seiten 40 - 41
  28. »Der ›Erfolg‹ der Kulturindustrie liegt in der ›Transposition der Kunst in die Konsumsphäre‹«

    Seiten 41 - 44
  29. »Die rücksichtslose Einheit der Kulturindustrie bezeugt die heraufziehende der Politik«

    Seiten 44 - 47
  30. »Die neue Ideologie hat die Welt als solche zum Gegenstand«

    Seiten 47 - 50
  31. Weiterführende Literatur

    Seite 50
  32. Backmatter

    Seiten 51 - 52

  33. Kritische Theorie heute

    Bemerkungen zur Aktualität der Kritischen Theorie

    Seiten 47 - 66

  34. Sound Studies: Traditionen - Methoden - Desiderate

    Kann man die Ware hören?

    Seiten 167 - 184

  35. Intersektionalität und Kulturindustrie

    Unterhaltung als Unterdrückung

    Seiten 53 - 82

  36. Das Konzert

    Roll over Beethoven and tell Tschaikowsky the news … Klassik-Konzert versus Pop-Konzert. Anmerkungen zur modernen Musikpraxis

    Seiten 153 - 180

  37. Deutscher Gangsta-Rap II

    Konterrevolution und Revolte

    Seiten 287 - 318

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