Gunter Gebauer

Gunter Gebauer, geb. 1944, ist Professor emeritus für Philosophie am Institut für Philosophie an der FU Berlin. Von 1999 bis 2010 war er Mitglied des Sonderforschungsbereichs »Kulturen des Performativen«, 2007 bis 2012 gehörte er dem Exzellenzcluster »Languages of Emotion« an der Freien Universität Berlin an. Als Gastprofessor lehrte er in Paris, Straßburg und Hiroshima (Japan). 2013-2018 war er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des deutsch-französischen Forschungsinstituts Centre Marc Bloch in Berlin. Seit 2015 ist er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Collège International de Philosophie in Paris. 2018 wurde er mit dem Ethikpreis des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgezeichnet.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Kulturphilosophie und Philosophische Anthropologie, Philosophie, Soziologie, Soziologie des Geschlechts und des Körpers, Soziologische Theorie, Zeitdiagnosen, Zeitdiagnosen

Publikationen in den Reihen: Edition Moderne Postmoderne, Einsichten. Themen der Soziologie, X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Veröffentlichungen

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Wie wird man ein Mensch?
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Wie wird man ein Mensch?

Anthropologie als Grundlage der Philosophie

Wie machen wir uns als Menschen? Dies ist die Grundfrage der Anthropologie. Sie liegt vor allen Problemen der Philosophie und der Wissenschaften.
Treue zum Stil
Neu
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Treue zum Stil

Die aufgeführte Gesellschaft

Im Auftauchen neuer Spiele und Bewegungsweisen in städtischen Räumen zeigen sich gesellschaftliche Veränderungsprozesse. In neuen Sportarten wie Triathlon und Inlinehockey entstehen Welten, in denen alte Grenzen zerfließen, bewährte Haltungen aufgegeben und institutionalisierte Ordnungen umgearbeitet werden. Hier bilden sich Gemeinschaften aus, in denen Zugehörigkeit immer wieder aufs Neue über das Vorführen von Bewegungen, Geräten, Kleidung und Musik hergestellt wird. Diese Gemeinschaften orientieren sich an den Merkmalen eines gemeinsamen Stils. Nicht die Leistung, nicht der Dienst an der Mannschaft bildet das Credo der neuen Spiele, sondern die Treue zum Stil. Die Autoren entwickeln am Beispiel neuer urbaner Lebensstile und performativer Praktiken eine Theorie des Wandels von Gesellschaft im Medium von Spiel, Körper und Bewegung.
Habitus
ab 8,99 €
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Habitus

(7., unveränderte Auflage 2017)

Das von Pierre Bourdieu entwickelte Konzept des Habitus richtet sich auf eine zentrale soziologische Problematik: Wie kann man den Menschen als vergesellschaftetes Subjekt denken?
Anders als das ältere Konzept der sozialen Rolle funktioniert der Habitus wie ein lebendes System: flexibel und hoch anpassungsfähig, zugleich jedoch die Identität des Subjekts bewahrend. Der Habitus ist zu denken als ein generierendes Prinzip, das jene regelhaften Improvisationen hervorbringt, die man auch gesellschaftliche Praxis nennen kann. Dieses Prinzip, dieser modus operandi ist Produkt der Geschichte eines Individuums, er ist verinnerlichte, inkorporierte soziale Erfahrung. Dabei ist »inkorporiert« hier keineswegs nur metaphorisch gemeint: Der Körper als Speicher sozialer Erfahrung ist wesentlicher Bestandteil des Habitus; der analytische Blick richtet sich damit auch auf das Körperliche und Performative.
Das Habituskonzept erschließt der Soziologie neue Dimensionen des sozialen Handelns.

Buchbeiträge


  1. Habitus

    Frontmatter

    Seiten 1 - 2
  2. Inhalt

    Seiten 3 - 4
  3. Einleitung

    Seiten 5 - 7
  4. Über Bourdieus Werk

    Seiten 8 - 17
  5. Zur Entstehung des Habitus-Konzepts

    Seiten 18 - 25
  6. Exkurs über die philosophischen Wurzeln des Habitus-Konzepts

    Seiten 26 - 30
  7. Wie funktioniert der Habitus?

    Seiten 31 - 60
  8. Lernprozesse

    Seiten 61 - 64
  9. Der systematische Ort des Habitus-Konzepts in der Soziologie

    Seiten 65 - 81
  10. Biographische Notiz

    Seiten 82 - 83
  11. Anmerkungen

    Seiten 84 - 87
  12. Literatur

    Seiten 88 - 94
  13. Backmatter

    Seiten 95 - 96

  14. Bewegung

    Ordnung und Erinnerung. Menschliche Bewegung in der Perspektive der historischen Anthropologie

    Seiten 23 - 42

  15. Treue zum Stil

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  16. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  17. Vorwort

    Seiten 7 - 8
  18. I. Die aufgeführte Gesellschaft

    Seiten 9 - 24
  19. II. Spiel-Räume

    Seiten 25 - 44
  20. III. Stilgemeinschaften

    Seiten 45 - 68
  21. IV. Gleiten, Rollen, Schweben

    Seiten 69 - 86
  22. V. Das Brodeln im Kleinbürgertum

    Seiten 87 - 116
  23. VI. Treue zum Stil

    Seiten 117 - 134
  24. Literatur

    Seiten 135 - 147
  25. Backmatter

    Seite 148

  26. Körper-Kräfte

    Der Heroismus des gegenwärtigen Moments

    Seiten 159 - 184

  27. Körperliche Erkenntnis

    Das Sprachspielkonzept und der Sport

    Seiten 41 - 52

  28. Raum - Dynamik / dynamique de l'espace

    Raumkonstruktion beim frühen Wittgenstein

    Seiten 51 - 72

  29. Dance [and] Theory

    Remarks Concerning the Ontology of Dance

    Seiten 187 - 190

  30. Bild und Geste

    Sport als Gedächtnis archaischer Gesten

    Seiten 171 - 182

  31. Wie wird man ein Mensch?

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  32. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  33. Einführung

    Seiten 9 - 22
  34. 1. Vom Standpunkt der Anthropologie

    Seiten 25 - 44
  35. 2. Welterzeugen der Hand

    Seiten 45 - 62
  36. 3. Der Mensch als Organismus und Mechanismus

    Seiten 63 - 80
  37. 4. Bewegungen als Prinzip des Sozialen

    Seiten 81 - 100
  38. 5. Die Zweite Natur als Habitus

    Seiten 101 - 118
  39. 6. Die Geste als Vermittlung von Allgemeinheit und Ich

    Seiten 121 - 132
  40. 7. Spiel und Begehren

    Seiten 133 - 146
  41. 8. Was heißt leidenschaftlich handeln?

    Seiten 147 - 160
  42. 9. Die Verletzlichkeit der Menschen

    Seiten 161 - 174
  43. 10. Verstehen durch Empathie

    Seiten 175 - 192
  44. 11. Wie können wir uns selbst erfassen?

    Seiten 195 - 214
  45. 12. Das Aufleuchten des Unverfügbaren

    Seiten 215 - 228
  46. 13. Die Hermeneutik des Subjekts als Frage der Anthropologie

    Seiten 229 - 248
  47. Literatur

    Seiten 249 - 262

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