Stefanie Graefe

Stefanie Graefe (PD Dr. phil.), geb. 1966, ist Soziologin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie hatte ein Forschungsstipendium am DFG-Kolleg »Postwachstumsgesellschaften«, war Mitarbeiterin in einem von der VW-Stiftung geförderten Forschungsprojekt zur Altersforschung und vertrat 2016 die Professur für Mikrosoziologie an der Universität Kassel. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen bei den Themen Arbeit und Gesundheit, Biopolitik, Politischer Soziologie und Zeitdiagnose sowie bei Subjekttheorien und Qualitativer Sozialforschung.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Soziologie, Soziologie des Geschlechts und des Körpers, Wirtschafts-, Organisations-, Arbeits- und Industriesoziologie, Zeitdiagnosen, Zeitdiagnosen

Publikationen in den Reihen: X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Web: Uni Jena

Veröffentlichungen

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Resilienz im Krisenkapitalismus
ab ca. 19,99 €
Erscheinungsdatum: 2019-07-27

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Resilienz im Krisenkapitalismus

Wider das Lob der Anpassungsfähigkeit

Ob Stress, Erschöpfung, Armut, Klimawandel oder Neoautoritarismus: Die Krisenförmigkeit des Gegenwartskapitalismus ist unübersehbar. Mit »Resilienz« wird vor diesem Hintergrund nicht zufällig eine Norm der Selbst- und Menschenführung populär, die die flexible Anpassungsfähigkeit von Subjekten und Systemen an eine prinzipiell krisenförmige Umwelt propagiert. Wer resilient ist, so die Botschaft, bleibt auch in unsicheren Zeiten erfolgreich, glücklich und gesund. Gesellschaftliche Strukturbedingungen werden dabei jedoch tendenziell unsichtbar.
Stefanie Graefe unterzieht die aktuelle Konjunktur der Resilienz einer kritischen Überprüfung und fragt nach dem Preis, den wir für das Lob der Krisenfestigkeit zahlen müssen.

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