Cornelia Koppetsch

Cornelia Koppetsch (Prof. Dr. phil.), geb. 1967, ist Professorin für Soziologie an der TU Darmstadt. Sie studierte Psychologie, Soziologie und Philosophie in Gießen, Hamburg und Berlin. Nach ihrem Diplom in Psychologie promovierte sie in Soziologie bei Martin Kohli und Wolf Lepenies im Graduiertenkolleg »Gesellschaftsvergleich« an der Freien Universität Berlin. Wissenschaftliche Stationen waren außerdem die University of Chicago, die Universität Lüneburg (Habilitation), die Humboldt-Universität zu Berlin sowie die Universität Jena. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Soziale Ungleichheiten und Aufstieg der Rechtsparteien, Geschlechterverhältnisse, Wandel von Arbeit und Lebensführung.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Parteien, Soziale Bewegungen und Zivilgesellschaft, Politikwissenschaft, Politische Soziologie und Sozialpolitik, Soziologie, Soziologie des Geschlechts und des Körpers, Zeitdiagnosen, Zeitdiagnosen

Publikationen in den Reihen: KörperKulturen, X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Web: TU Darmstadt

Veröffentlichungen

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Die Gesellschaft des Zorns
ab ca. 19,99 €
Erscheinungsdatum: 2019-05-27

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Die Gesellschaft des Zorns

Rechtspopulismus im globalen Zeitalter

Was noch in den 1990er Jahren undenkbar war, ist mittlerweile Alltag: Ganze Bevölkerungsgruppen verlassen den Boden der gemeinsamen Wirklichkeit, kehren etablierten politischen Narrativen zornig den Rücken zu oder bestreiten gar die Gültigkeit wissenschaftlichen Wissens. Der Aufstieg des Rechtspopulismus markiert nach Dekaden der Konsenskultur eine erneute Politisierung der Gesellschaft.
Gängige Erklärungen für die Entstehung des Rechtspopulismus ziehen die Ereignisse der Fluchtmigration von 2015 oder vorgebliche Persönlichkeitsdefizite seiner Anhänger als Ursachen heran. Cornelia Koppetsch dagegen sieht die Gründe in dem bislang unbewältigten Epochenbruch der Globalisierung. Wirtschaftliche, politische oder kulturelle Grenzöffnungen werden als Kontrollverlust erlebt und wecken bisweilen ein unrealistisches Verlangen nach der Wiederherstellung der alten nationalgesellschaftlichen Ordnung. Konservative Wirtschafts- und Kultureliten sowie Gruppen aus Mittel-und Unterschicht, die auf unterschiedliche Weise durch Globalisierung deklassiert werden, bilden dabei eine klassenübergreifende Protestbewegung gegen die globale Öffnung der Gesellschaft.
Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der Geschlechter
ab 32,99 €
Erscheinungsdatum: 2015-03-16

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Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der Geschlechter

Beiträge zur Soziologie der Sexualität

Sexuelle Vielfalt ist seit den 1980er Jahren ein zentrales gesellschaftliches Thema. Viele Tabus sind gefallen und der sexuelle Umgang ist friedlicher, toleranter und herrschaftsfreier geworden. Doch wie vielfältig ist Sexualität wirklich und welche Rolle spielen dabei Geschlechterverhältnisse?

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