Hans-Joachim Lenger

Hans-Joachim Lenger (Dr. phil.) ist Professor für Philosophie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Seine Forschung konzentriert sich auf Probleme der Kunst, einer Ästhetik »neuer« Medien und einer Philosophie des Politischen.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Philosophie, Philosophiegeschichte, Politische Philosophie

Publikationen in den Reihen: Edition Moderne Postmoderne, Kultur- und Medientheorie

Veröffentlichungen

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Mnema
ab 22,99 €
Erscheinungsdatum: 2007-10-27

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Mnema

Derrida zum Andenken

Derrida ist in aller Munde, sein Werk dagegen nur wenig zur Kenntnis genommen. Der inflationäre Gebrauch von Termini aus seinem Œuvre geht mit einem kalkulierten Vergessen einher. Mnema aber bedeutet Andenken, Gedächtnis, Erinnerung, Erwähnung, Denkmal, Grabmal. Subtil zeigt sich in dem Wort an, daß jedes Sprechen, in dem Lebendiges Erwähnung findet, auf eine Abwesenheit verwiesen ist, die sich in keiner Gegenwart versammeln läßt. Diese »différance« vor allen Unterschieden hat sich im Werk Derridas ebenso nachgezeichnet wie vorgeschrieben. Philosophen und Kulturtheoretiker, Literatur- und Medienwissenschaftler knüpfen in diesem Band an Fragen, die das Werk Derridas entfaltet, an, um sie in unterschiedlicher Weise für ihre Disziplinen und über sie hinaus anzudenken und fruchtbar zu machen. Mit Beiträgen von Anton Bierl, Artur R. Boelderl, Silvia Henke, Alexander Honold, Peter Krapp, Hans-Joachim Lenger, Stefan Lorenzer, Oliver Marchart, Nikolaus Müller-Schöll, Jean-Luc Nancy, Avital Ronell, Georg Christoph Tholen, Elisabeth Weber, Samuel Weber, Michael Wetzel und Sandro Zanetti.
Marx zufolge
ab 24,99 €
Erscheinungsdatum: 2004-04-27

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Marx zufolge

Die unmögliche Revolution

Zentral ist den Marx'schen Texten die Nähe von Trauma und Ökonomie; darin besteht ihre unerhörte Modernität.
Zwar spricht auch Marx die Sprache der Metaphysik. Aber durch sie hindurch kündigt sich bei ihm eine Erfahrung an, die die ökonomische Ordnung als differentielles Gefüge von Texten entzifferbar macht. Es verlangt nach Begriffen, die ebenso »semiotisch« wie »grammatologisch« sind und nicht zuletzt mit einer »marxistischen Metaphysik« brechen.
Heute treffen diese Begriffe auf das Diktat einer »globalisierten« Ökonomie, den Verfall des Politischen, auf Diskurse des Krieges, der Medien und der Psyche und nicht zuletzt auf die Bürokratien der Systemtheorie. Entscheidend sind jedoch nicht solche regionalen Verfassungen von Wissen, Technik und Macht. Entscheidend ist, wie sie hervorgebracht werden und welche »Arbeit der Differenz« sie praktisch dekonstruieren kann.
Hier allerdings begegnen sich Marx, Heidegger und Derrida. Deren Rendezvous macht eine erneute Lektüre der Marx'schen Texte nötig – »hier« und »jetzt«, unter dem Diktat einer »Globalisierung« und nach dem Sturz staatlicher Systeme, die sich auf Marx beriefen.
Vom Abschied
ab 22,99 €
Erscheinungsdatum: 2001-10-27

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Vom Abschied

Ein Essay zur Differenz

Sprache, Technik und Medien stellen das philosophische Denken heute überall in Frage. Dessen Traum der Vernunft scheint ausgeträumt. Vor allem die Katastrophen des 20. Jahrhunderts haben jede Idee einer Versöhnung obsolet gemacht. Der vorliegende Band fragt deshalb, was es heißt, Abschied von der Philosophie zu nehmen. Doch zeigt er an Denkfiguren von Platon bis Derrida, dass die Philosophie den Abschied von sich selbst immer auch schon gedacht hat. Denn die Philosophie kreist um eine Differenz, die sich begrifflich nicht einholen lässt. Diese Differenz insistiert als Frage einer »Ethik« in jedem Begriff, der sich denken lässt. Auf ihr lässt sich kein System begründen – weder philosophisch noch politisch oder technisch. Aber kein System entgeht ihr. Und dies macht den Abschied ebenso definitiv wie unabschließbar.

Buchbeiträge


  1. Vom Abschied

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Zugang

    Seiten 9 - 20
  4. Mythografien

    Seiten 21 - 48
  5. Die Metaphern Nietzsches

    Seiten 49 - 74
  6. Die Tode Freuds

    Seiten 75 - 102
  7. Das Unheimliche Heideggers

    Seiten 103 - 126
  8. Techniken des »Als Ob«

    Seiten 127 - 150
  9. Die Spuren Blochs

    Seiten 151 - 176
  10. Die Einschnitte Lyotards

    Seiten 177 - 200
  11. Enigma des »Wir«

    Seiten 201 - 228
  12. Literatur

    Seiten 229 - 240
  13. Backmatter

    Seite 241

  14. Bewegung

    Bewegung. Die Wege Heideggers

    Seiten 201 - 214

  15. Marx zufolge

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  16. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  17. Folgen

    Seiten 7 - 22
  18. Das unmögliche Zusammen

    Seiten 23 - 66
  19. Die Spiegel des Werts

    Seiten 67 - 111
  20. Die Barbarei der Arbeit

    Seiten 112 - 155
  21. Technologien der Zeit

    Seiten 156 - 199
  22. Diesseits einer Zukunft

    Seiten 200 - 248
  23. Zäsuren des Politischen

    Seiten 249 - 301
  24. Die Zirkel der Wahrheit

    Seiten 302 - 355
  25. Was zu tun bliebe

    Seiten 356 - 408
  26. Literatur

    Seiten 409 - 415
  27. Backmatter

    Seiten 416 - 417

  28. Mnema

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  29. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  30. Vorwort

    Seiten 7 - 8
  31. Eine différance der »Werte«. Marx mit Derrida

    Seiten 101 - 116
  32. Autorinnen und Autoren

    Seiten 233 - 240
  33. Literatur

    Seiten 241 - 258
  34. Backmatter

    Seiten 259 - 262

  35. Abwehr

    Die Arbeit des Parasiten. Signaturen einer unabschließbaren Abwehr

    Seiten 135 - 146

  36. medias in res

    Die Sache des Inmitten

    Seiten 39 - 52

  37. »Die Zukunft gehört den Phantomen«

    Dead Letters.

    Seiten 109 - 126

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