Nikolaus Müller-Schöll

Nikolaus Müller-Schöll (Prof. Dr.) ist Professor für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und zugleich Leiter der Masterstudiengänge Dramaturgie sowie Comparative Dramaturgy and Performance Research. Er habilitierte an der Ruhr-Universität Bochum in Theaterwissenschaft und lehrte u.a. in Hamburg, Gießen, Florianopolis und Rom. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Spannungsfeld zwischen Theater, Literatur, Philosophie und Politik.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Bildungs- und Erziehungswesen, Deutsche Literaturwissenschaft, Kulturgeschichte, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Medienphilosophie, Sprachphilosophie und Ästhetik, Pädagogik, Philosophie, Tanzwissenschaft, Theater- und Tanzwissenschaft, Theaterwissenschaft

Publikationen in den Reihen: Kultur- und Medientheorie, Lettre, Theater

Web: Gesellschaft für Theaterwissenschaft
Uni Frankfurt
Academia.edu

Veröffentlichungen

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Das Denken der Bühne
ab 23,99 €
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Das Denken der Bühne

Szenen zwischen Theater und Philosophie

»Das Denken der Bühne« beleuchtet Schauplätze der Begegnung von Theater und Philosophie: Wie denkt Theater? Was setzt die Philosophie in Szene?
Theater als Kritik
ab 39,99 €
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Theater als Kritik

Theorie, Geschichte und Praktiken der Ent-Unterwerfung

Aktuelle Untersuchungen zum kritischen Potential von Theater – und zum Theatralen der Kritik.
Unterm Blick des Fremden
ab 21,99 €
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Unterm Blick des Fremden

Theaterarbeit nach Laurent Chétouane

Der erste Sammelband zur Arbeit des Choreographen und Regisseurs Laurent Chétouane – mit Essays, Interviews, Fotografien und einem Werkverzeichnis.
Was ist eine Universität?
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12,80 €
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Was ist eine Universität?

Schlaglichter auf eine ruinierte Institution

Die aktuellen »Reformen« der Universität gefährden deren Substanz. Was wird unter dem Vorzeichen von Effizienz und Exzellenz aus der Verantwortung der Universitäten für die Gesellschaft?
Kleist lesen
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25,80 €
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Kleist lesen
Wie andere Außenseiter der Literatur wurde auch Kleist häufig zum Gegenstand einer Deutungspraxis, welche die Gebrechlichkeit der Texte vor allem als Hindernis auf dem Weg zu einer einheitlichen Interpretation begriffen hat. Die Aufsätze des vorliegenden Bandes, die mehr oder minder deutlich vor dem Hintergrund intensiver literaturtheoretischer Debatten in Frankreich und den USA entstanden sind, nehmen Kleists Literatur in einer anderen Weise ernst. Bei aller Unterschiedlichkeit der individuellen Leseverfahren erscheint das Werk Kleists als Herausforderung an die Literaturwissenschaft. Die Herausforderung besteht nicht zuletzt darin, daß das, was als die ebenso grundlegende wie (häufig) unausgesprochene Voraussetzung jeder literaturwissenschaftlichen Arbeit im Spiel ist, von den Texten Kleists in Frage gestellt wird: die Möglichkeit des Verstehens selbst. Kleists Texte geben weniger eine äußere Realität wieder, als daß sie die epistemologischen Grenzen der Referenz zum Thema machen. Gerade deshalb bietet sich sein Werk für Untersuchungen des Verhältnisses von Literatur und Philosophie, von Sprachlichkeit und Welterfahrung, Subjekt und symbolischer Ordnung, von Gesetz und Gerechtigkeit an.
Ereignis
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26,00 €
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Ereignis

Eine fundamentale Kategorie der Zeiterfahrung. Anspruch und Aporien

Von »Ereignis« und »Ereignissen« ist überall dort die Rede, wo über das Einmalige, Neue, noch nicht Dagewesene gesprochen werden soll, über eine Revolution, einen Epochenbruch, eine Erfindung, eine unvorhergesehene Wendung. Das Wort kann als Synonym der Aporien begriffen werden, denen das Nachdenken über die Zeit heute ausgesetzt ist. Zugleich stellt die Rede vom Ereignis heute eines der mächtigsten Ideologeme der Kultur- und Medienindustrie dar. Spätestens seit dem 11. September 2001 taucht der Begriff »Ereignis« häufig in der politischen Rhetorik auf. Grund genug also, zu fragen, was es mit dem »Ereignis« als Wort, Begriff, Kategorie, Anspruch und Versprechen auf sich hat. Der Band versammelt die Beiträge einer viel beachteten internationalen Konferenz des Graduiertenkollegs »Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung« an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/Main.

Buchbeiträge


  1. Theater des Fragments

    Lügen tränen nicht? Ausdruck, Konvention und Körper in der Wooster-Group-Produktion To You the Birdie! (Phèdre)

    Seiten 183 - 206

  2. Was ist eine Universität?

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  3. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  4. Vorwort

    Seiten 7 - 10
  5. Die Zukunft der Universität

    Seiten 125 - 150
  6. Autorinnen und Autoren

    Seiten 151 - 153
  7. Backmatter

    Seiten 154 - 156

  8. Mnema

    Denken auf der Bühne. Derrida, Forsythe, Chétouane

    Seiten 187 - 208

  9. Ereignis

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  10. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  11. Vorwort

    Seiten 9 - 18
  12. Das Komische als Ereignis. Zur Politik (mit) der Komödie zwischen Molière, Marivaux und Lessing

    Seiten 299 - 322
  13. Die Autoren

    Seiten 331 - 333
  14. Backmatter

    Seiten 334 - 335

  15. Kleist lesen

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  16. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  17. Vorwort

    Seiten 7 - 8
  18. Die Aussetzer des Lebens. Zur zeiträumlichen Differenz der Darstellung in Heinrich von Kleists »Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft« und »Der Findling«

    Seiten 74 - 98
  19. Autorinnen und Autoren

    Seiten 271 - 273
  20. Backmatter

    Seiten 274 - 275

  21. Heiner Müllers KüstenLANDSCHAFTEN

    Arbeit am Gelände (des Theaters)

    Seiten 57 - 84

  22. Theater als Kritik

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  23. Inhalt

    Seiten 5 - 10
  24. Vorwort

    Seiten 11 - 18
  25. Die Fiktion der Kritik. Foucault, Butler und das Theater der Ent-Unterwer fung

    Seiten 49 - 56
  26. Tanzästhetische Strategien von Rausch. Körper/Szenen der Ausschreitung

    Seiten 261 - 272
  27. Autorinnen und Autoren

    Seiten 571 - 576

  28. Das Denken der Bühne

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  29. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  30. Vorwort

    Seiten 7 - 20
  31. "When mercy seasons justice"

    Seiten 29 - 32
  32. Über Theater überhaupt und das Theater des Menschen

    Seiten 59 - 80
  33. Autorinnen und Autoren

    Seiten 273 - 278

  34. Episteme des Theaters

    Das Problem und Potential des Singulären

    Seiten 139 - 150

  35. Unterm Blick des Fremden

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  36. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  37. Unterm Blick des Fremden

    Seiten 9 - 29
  38. Gesten des Opfers (der Kunst)

    Seiten 83 - 100
  39. »… wie dieser Blick sie inszeniert«

    Seiten 235 - 252
  40. Werkverzeichnis

    Seiten 255 - 272
  41. Auswahlbibliographie

    Seiten 273 - 285
  42. Bildnachweise

    Seiten 286 - 289
  43. Zu den Autorinnen und Autoren des Bandes

    Seiten 290 - 291
  44. Backmatter

    Seiten 292 - 296

  45. Theater und Subjektkonstitution

    Plus d'un rôle

    Seiten 545 - 558

  46. Das Drama nach dem Drama

    WIE DENKT THEATER? ZUR POLITIK DER DARSTELLUNG NACH DEM FALL

    Seiten 357 - 372

  47. Theater und Medien / Theatre and the Media

    (Un-)Glauben. Das Spiel mit der Illusion

    Seiten 445 - 456

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