Volker Pantenburg

Volker Pantenburg (Prof. Dr.) ist nach Stationen an der Universität Münster und der Bauhaus Universität Weimar seit 2016 Professor für Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er forscht, lehrt und schreibt unter anderem zu essayistischen Praktiken sowie zum Schnittfeld von Kino und Museum. 2015 gründete er gemeinsam mit anderen das »Harun Farocki Institut«, in dessen Vorstand er tätig ist.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Film, Foto und analoge Medien, Medienwissenschaft, Soziologie, Stadt- und Raumsoziologie

Publikationen in den Reihen: Film, Urbane Welten - Texte zur kulturwissenschaftlichen Stadtforschung

Web: FU Berlin
www.volkerpantenburg.de

Veröffentlichungen

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Metropolen im Maßstab
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2009-06-27

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Metropolen im Maßstab

Der Stadtplan als Matrix des Erzählens in Literatur, Film und Kunst

Jeder benutzt Stadtpläne als Medien der Orientierung im urbanen Raum. Dass mit ihnen auch Geschichten erzählt werden – in Literatur, Film und Kunst –, zeigt erstmals dieses Buch.
Film als Theorie
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2006-03-27

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Film als Theorie

Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard

»C'est le film qui pense«, sagt Jean-Luc Godard: Der Film mit seinen Bild- und Tonfolgen sei als eigenständige Form des Denkens aufzufassen und eröffne andere Reflexionsmöglichkeiten als die Sprache.
Dabei ist dem Medium Film die theoretische Abstraktion scheinbar fremd - zu sehen ist stets Konkretes: Ein Zug fährt in einen Bahnhof ein, Arbeiter kommen aus einem Fabriktor, eine Frau verkauft Zeitungen auf den Champs-Elysées. Angefangen mit den Montagetheorien des russischen Films hat es jedoch immer wieder Versuche gegeben, durch die Kombination von Einstellungen Theoretisches sichtbar zu machen; es nicht als Worte an die Bilder heranzutragen, sondern innerhalb des Mediums selbst zu artikulieren. Jean-Luc Godard und Harun Farocki arbeiten seit Jahrzehnten an einer solchen Praxis des »Films als Theorie«, in deren gedanklichem Zentrum der Schneideraum steht. Durch die Assoziation und Dissoziation unterschiedlicher Bildtypen - Malerei, Film, Fotografie - machen sie Filmdenken im Film sichtbar, überführen Blicke in Gesten und Gedanken.
Farocki und Godard werden hier erstmalig ausführlich zueinander in Beziehung gesetzt. Als Filmemacher, Autoren, Bildforscher.

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