Helmut Rösing

Helmut Rösing, geb. 1943, wurde im Jahr 1968 promoviert und habilitierte sich 1974 an der Universität Saarbrücken. Von 1968 bis 1972 war er Redakteur für Sinfonie und Oper beim Saarländischen Rundfunk; von 1975 bis 1978 übernahm er die Leitung der Zentraldirektion des Internationalen Quellenlexikons der Musik (RISM) in Kassel. 1978 wurde er Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Gesamthochschule Kassel, 1993 erhielt er einen Ruf der Universität Hamburg; dort wurde er 2004 emeritiert. 1986 bis 1999 war Helmut Rösing Vorsitzender des Arbeitskreis Studium Populärer Musik (ASPM) und Herausgeber der Beiträge zur Popularmusikforschung. Er hat zahlreiche Beiträge zur Musikpsychologie und Popularmusikforschung veröffentlicht.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Allgemeine Musikwissenschaft und Sound Studies, Musikwissenschaft

Publikationen in den Reihen: texte zur populären musik

Veröffentlichungen

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Das klingt so schön hässlich
ab 20,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-03-27

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Details
Das klingt so schön hässlich

Gedanken zum Bezugssystem Musik
(herausgegeben von Alenka Barber-Kersovan, Kai Lothwesen und Thomas Phleps)

Musik ist eine im Alltag allgegenwärtige Form der Kommunikation. Sie umfasst die musikalische Produktionshandlung ebenso wie die Realisation des musikalischen Produkts, die Rezeption und die verschiedenen Stadien der Weiterverwertung. Einer, der dies über Jahrzehnte hinweg und mit großer Neugier erforscht hat, ist Helmut Rösing, dessen unkonventioneller Ansatz hier erstmals zugänglich gemacht wird. Seine Texte, die einen Zeitraum von drei Jahrzehnten umspannen, reflektieren die kulturelle Bedeutung von Musik und thematisieren immer wieder den musikdurchsetzten Alltag mit all seinen Facetten. Dabei reflektiert Helmut Rösing stets auch die Positionen seines Faches und misst sie an dem, was musikalisch der Fall ist: eine unverzichtbare Voraussetzung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Beziehungssystem Musik.

Buchbeiträge


  1. Clipped Differences

    Bilderwelt der Klänge - Klangwelt der Bilder. Beobachtungen zur Konvergenz der Sinne

    Seiten 9 - 26

  2. 9/11 - The world's all out of tune

    9/11: WIE POLITISCH KANN MUSIK SEIN?

    Seiten 155 - 168

  3. Das klingt so schön hässlich

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  4. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  5. Editorial

    Seiten 7 - 8
  6. Walter Graf und die Vergleichende Musikwissenschaft in Wien

    Seiten 9 - 20
  7. Interkulturelle Musikaneignung: Verfälschung, Bereicherung oder Fortschritt?

    Seiten 21 - 44
  8. Konzertbesucher und musikalisches Bewusstsein

    Seiten 45 - 58
  9. Die Funktion von Musik im Rundfunk. Grundlagen und Auswirkungen

    Seiten 59 - 72
  10. Die Bedeutung musikalischer Ausdrucksmodelle für das Musikverständnis

    Seiten 73 - 100
  11. Musik im Alltag - Nichtalltägliche Gedanken zu einem alltäglichen Phänomen

    Seiten 101 - 114
  12. Mozart heute: Vermarktung einer Legende?

    Seiten 115 - 124
  13. »Populäre Musik«: Was meint das?

    Seiten 125 - 138
  14. Geheime Botschaften in Rockmusik: Ästhetisches Spiel mit neuen Sounds oder »teuflische« Verhaltensmanipulation?

    Seiten 139 - 154
  15. Digitale Medien und Musik: Zwölf Thesen

    Seiten 155 - 168
  16. Musik - ein audiovisuelles Medium. Über die optische Komponente der Musikwahrnehmung

    Seiten 169 - 180
  17. Soundscape - Urbanität und Musik

    Seiten 181 - 194
  18. »Das klingt so schön hässlich«. Anmerkungen zur Relativität des Schönheitsbegriffs aus musiksoziologischer Sicht

    Seiten 195 - 206
  19. Literaturverzeichnis

    Seiten 207 - 228
  20. Drucknachweise

    Seiten 229 - 230
  21. Backmatter

    Seite 231

  22. No Time for Losers

    Pop zwischen Historismus und Geschichtslosigkeit. Kanonbildungen in der populären Musik

    Seiten 25 - 50

  23. Black Box Pop

    Forensische Popmusik-Analyse

    Seiten 257 - 278

  24. Geschichte wird gemacht

    Geschichtsschreibung als Konstruktionshandlung. Anmerkungen zu Geschichte und Gegenwart der Musikgeschichtsschreibung

    Seiten 9 - 24

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