Annette Runte

Annette Runte (Apl. Prof. Dr.) lehrt Allgemeine und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Sie ist Professeur associé am »Centre de Recherches sur l'Autriche et l'Allemagne« der Universität Rouen (Frankreich). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Diskurstheorie, Psychoanalyse, Interkulturalität und Gender Studies.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Literaturtheorie und Allgemeine Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft

Publikationen in den Reihen: Lettre

Veröffentlichungen

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Über die Grenze
ab 25,99 €
Erscheinungsdatum: 2006-03-27

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Details
Über die Grenze

Zur Kulturpoetik der Geschlechter in Literatur und Kunst

Das Buch versammelt interdisziplinäre Studien zur literarischen und medienästhetischen Inszenierung der Geschlechterdifferenz vom Barockzeitalter bis zur Postmoderne, insbesondere im Vergleich deutsch- und französischsprachiger Kulturräume. Auf dem Hintergrund von Krise und Renormalisierung werden Phänomene der Grenzüberschreitung - von Travestie über Androgynie bis zur Transsexualität - unter diskurshistorischen und psychoanalytischen Aspekten dekonstruiert. Im Rahmen einer Kulturpoetik der Geschlechter geht es dabei um die konstitutiven Wechselbeziehungen zwischen Literatur, Medizin und Kunst (Malerei, Tanz).

Buchbeiträge


  1. Kleist lesen

    Traum - Bild - Schrift. Zur Rhetorik der Geschlechter in Kleists »Käthchen von Heilbronn«

    Seiten 117 - 142

  2. (Post-)Gender

    Aneignung und Performanz. Geschlecht als Mythos der weiblichen Avantgarde am Beispiel von Ida Rubinstein, Elsa von Freytag-Loringhoven und Claude Cahun

    Seiten 49 - 84

  3. Über die Grenze

    Frontmatter

    Seiten 1 - 6
  4. Inhalt

    Seiten 7 - 8
  5. Vorwort

    Seiten 9 - 20
  6. Die Geometrie adligen Geschlechtertausches. Vormoderne Travestie im höfischen Raum des französischen Absolutismus am Beispiel des Abbé de Choisy

    Seiten 23 - 50
  7. »La barbe ne fait pas l'homme«. Liebe und Geschlechtertausch in George Sands Drama ›Gabriel‹

    Seiten 51 - 70
  8. ›Singende Steine‹. Zur Verschränkung von Mythos und Geschichte in George Sands Landroman ›Jeanne‹

    Seiten 71 - 94
  9. Zwittrige Engel. Androgynie und Hermaphroditismus in französischer Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts

    Seiten 97 - 114
  10. ›Père-Version‹. Sexualität als Maske des Geschlechts in französischer Dekadenzliteratur

    Seiten 115 - 138
  11. ›Hommes-femmes‹ au féminin. Zu Colettes Dekonstruktion ›dritter Geschlechter‹

    Seiten 139 - 166
  12. Maske und Symptom. Mythenverarbeitung und Privatmythologie bei Karoline von Günderrode

    Seiten 169 - 190
  13. Hugo von Hofmannsthal und die ›multiple Persönlichkeit‹. Über eine Krisenfigur der literarischen Moderne

    Seiten 191 - 216
  14. ›Erkranken am Geschlecht‹. Zur Inszenierung des ›Mannweibs‹ in medizinischen und literarischen Diskursen der Zwanziger Jahre

    Seiten 217 - 240
  15. Ballerina/Ballerino. Androgynie im Ballett

    Seiten 243 - 280
  16. Nijinsky, der ›Gott des Tanzes‹ als ›Clown Gottes‹? Zur Geschichte eines homophilen Wieder(v)erkennens

    Seiten 281 - 318
  17. Dinge sehen dich an. Die Melancholie des leeren Platzes in der metaphysischen Malerei

    Seiten 319 - 354
  18. ›Camp as Pop Can‹. Andy Warhol als Gesamtkunstwerk

    Seiten 355 - 378
  19. Textnachweise

    Seiten 379 - 380
  20. Abbildungsnachweise

    Seite 381
  21. Backmatter

    Seiten 382 - 384

  22. Weiterlesen

    Verkettungen. Zu Clemens Brentanos Die Gründung Prags und Franz Grillparzers Libussa

    Seiten 231 - 276

  23. Medien - Körper - Geschlecht

    Biographie als Pathographie

    Seiten 155 - 176

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