Marianne Schuller

Marianne Schuller (Dr. phil.) ist Professorin emerita am Institut für Neuere deutsche Literatur der Universität Hamburg. Sie lehrt an der HafenCity Universität Hamburg und als Gastprofessorin an verschiedenen Universitäten in den USA.

Reihenherausgeberschaften: Psychoanalyse

transcript-Publikationen in den Bereichen: Bildungs- und Erziehungswesen, Deutsche Literaturwissenschaft, Literaturtheorie und Allgemeine Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Pädagogik, Psychoanalyse, Psychologie, Theorie und Geschichte der Bildung und Erziehung

Publikationen in den Reihen: Lettre, Psychoanalyse, Theorie Bilden

Veröffentlichungen

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Lehren bildet?
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2010-08-09

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Lehren bildet?

Vom Rätsel unserer Lehranstalten

Schule und Universität sind keine Lehr-Apparate! Eine kritische Betrachtung der »Bildungsreform«, die das Zwischenmenschliche und Affektive des Lehrens und Lernens hervorhebt.
Wahn – Wissen – Institution II
ab 18,99 €
Erscheinungsdatum: 2007-10-27

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Wahn – Wissen – Institution II

Zum Problem einer Grenzziehung

Die Frage nach dem Wahn ist wesentlich eine Frage nach der Grenze. Dies aber nicht nur in dem Sinne, dass eine Grenze aufgesucht und als Schutz vor den Verführungen und Beängstigungen des Wahns fixiert wird. Die Grenzziehung wird selbst zum Problem; sie steht in ihrer für den Wahn konstitutiven Funktion zur Verhandlung an. War in einem ersten Band (2005) der weite Horizont des Wahns skizziert und ausgeleuchtet, so sollen nun, in einem zweiten Schritt, die Frage zugespitzt und in exemplarischen Untersuchungen wahnhafte Verfahren analysiert werden. Mode, Politik, Kunst, kulturelle Riten, Psychiatrie, Bildungskonzepte, psychoanalytisches Setting und Literatur kommen unter unterschiedlichen theoretischen Optionen zur Sprache.
So unterschiedlich die Gegenstände und die analysierenden Darstellungsverfahren auch sind, so sind sie doch durch eine Fragestellung verbunden: Ob das, was als ›Wahn‹ sich abzeichnet und als Gegenstand eines Wissens gefasst werden kann, nicht auch im eigenen Vorgehen wirksam ist – eine Wirksamkeit entfaltet, die für die Aktivitäten des Subjekts und der Institutionen notwendig ist und zugleich bearbeitet werden muss.
Wahn – Wissen – Institution
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-02-27

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Wahn – Wissen – Institution

Undisziplinierbare Näherungen
(unter Mitarbeit von Jeannie Moser)

Zwischen institutionell abgegrenzten Bereichen des Wahns und des Wissens gibt es Interferenzen, wechselseitige Kontaminationen. Das betrifft das Selbstverständnis einer Gesellschaft, die sich als »Wissensgesellschaft« etikettiert. Es gibt jedoch kein verlässliches Wissen über das Wissen. Das heißt zugleich, dass es kein gesichertes Wissen über den Wahn gibt, die Grenze zum Wahn nicht eindeutig zu ziehen ist. Wahn beginnt möglicherweise sich als das abzuzeichnen, was das Wissen und die Institutionen seiner Bildung von innen heraus infiziert. Aus literatur- und erziehungswissenschaftlichen, philosophischen, wissenschafts- und rechtshistorischen, psychiatrischen und psychoanalytischen Diskursen werden solche Infektionen erörtert.
Kleist lesen
Neu
25,80 €
Erscheinungsdatum: 2003-10-27

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Kleist lesen
Wie andere Außenseiter der Literatur wurde auch Kleist häufig zum Gegenstand einer Deutungspraxis, welche die Gebrechlichkeit der Texte vor allem als Hindernis auf dem Weg zu einer einheitlichen Interpretation begriffen hat. Die Aufsätze des vorliegenden Bandes, die mehr oder minder deutlich vor dem Hintergrund intensiver literaturtheoretischer Debatten in Frankreich und den USA entstanden sind, nehmen Kleists Literatur in einer anderen Weise ernst. Bei aller Unterschiedlichkeit der individuellen Leseverfahren erscheint das Werk Kleists als Herausforderung an die Literaturwissenschaft. Die Herausforderung besteht nicht zuletzt darin, daß das, was als die ebenso grundlegende wie (häufig) unausgesprochene Voraussetzung jeder literaturwissenschaftlichen Arbeit im Spiel ist, von den Texten Kleists in Frage gestellt wird: die Möglichkeit des Verstehens selbst. Kleists Texte geben weniger eine äußere Realität wieder, als daß sie die epistemologischen Grenzen der Referenz zum Thema machen. Gerade deshalb bietet sich sein Werk für Untersuchungen des Verhältnisses von Literatur und Philosophie, von Sprachlichkeit und Welterfahrung, Subjekt und symbolischer Ordnung, von Gesetz und Gerechtigkeit an.
Mikrologien
Neu
24,80 €
Erscheinungsdatum: 2003-09-27

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Mikrologien

Literarische und philosophische Figuren des Kleinen

Mikrologien – das sind die Kleinigkeiten, die kleinen Dinge. Sie erscheinen oft als unbedeutend, niedlich, dem Übersehen preisgegeben. Aber erschöpft sich ihr Logos in dieser (scheinbaren) Schwäche? Die vorliegenden Aufsätze entdecken andere Potenziale des Kleinen. In Literatur und Philosophie wird das Grundlegende, das Störende, das Dichte, die fantastische Welthaltigkeit aufgespürt. Die Autoren stecken an exemplarischen Gegenständen einen historischen Raum vom 17. bis zum 21. Jahrhundert ab und erkunden das Kleine als motivische, formale, epistemische und poetologische Instanz. Die mikrologische Recherche zeigt, dass die keimhafte, monadische und atomistische Relation zum Großen und Ganzen die literarische und philosophische Einbildungskraft enorm provoziert hat.
Der Band behandelt u.a. Arbeiten von Walter Benjamin, Adalbert Stifter, Samuel Beckett, Franz Kafka, Heinrich von Kleist und Virginia Woolf.

Buchbeiträge


  1. Übertragung - Übersetzung - Überlieferung

    Die Botschaften des Boten. Kafka-Lektüren

    Seiten 171 - 182

  2. Mediale Anatomien

    Bildfläche Gesicht. Selbstsetzung und Hingabe bei Lavater

    Seiten 51 - 60

  3. Kleist lesen

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  4. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  5. Vorwort

    Seiten 7 - 8
  6. Ein Trauerspiel? Zu Kleists »Penthesilea«

    Seiten 60 - 73
  7. Autorinnen und Autoren

    Seiten 271 - 273
  8. Backmatter

    Seiten 274 - 275

  9. Mikrologien

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  10. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  11. Vorbemerkung

    Seiten 7 - 8
  12. Kleines Wunder

    Seiten 11 - 14
  13. Mikrophysik der Macht

    Seiten 15 - 16
  14. Körner

    Seiten 17 - 18
  15. [K]ein Kinderspiel

    Seiten 19 - 21
  16. Nanologie

    Seiten 22 - 25
  17. Small is Beautiful

    Seiten 26 - 27
  18. Objekt a

    Seiten 28 - 30
  19. Von Tropfen und Spiegeln. Medienlogik und Wissen im 17. und frühen 18. Jahrhundert

    Seiten 33 - 57
  20. Scherben. W. Benjamins Miniatur »Das bucklichte Männlein«

    Seiten 58 - 74
  21. Das Kleine der Literatur. Stifters Autobiographie

    Seiten 77 - 89
  22. Anfangen - ohne Ende. Samuel Becketts »Breath«

    Seiten 90 - 99
  23. Vor dem Objekt des Erzählens. Eine Mäuse-Geschichte Kafkas

    Seiten 100 - 110
  24. Zu klein für zwei. Eine Anekdote Kleists

    Seiten 113 - 123
  25. Rauschen: Von Zwergen und Atomen. Assoziationen zu V. Woolf und F.T. Marinetti

    Seiten 124 - 144
  26. Medienumwelt. Sprachgeschehen. Über die Miniaturisierung der Sprache in der Moderne

    Seiten 145 - 166
  27. Literatur

    Seiten 169 - 179
  28. Abbildungsverzeichnis

    Seite 180
  29. Backmatter

    Seiten 181 - 182

  30. Wahn - Wissen - Institution

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  31. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  32. Vorwort

    Seiten 7 - 10
  33. Zwischen Sinn und Unsinn. Wort-Ding oder Wahn beim späten Stifter

    Seiten 137 - 146
  34. Autorinnen und Autoren

    Seiten 373 - 374
  35. Backmatter

    Seite 375

  36. Einführungen in die Psychoanalyse II

    Sigmund Freuds Schrift »Die Traumdeutung«

    Seiten 35 - 48

  37. Wissen. Erzählen.

    Erzählen Machen Narrative Wendungen in der Psychoanalyse nach Freud

    Seiten 207 - 220

  38. Von Freud und Lacan aus: Literatur, Medien, Übersetzen

    Schrift - Male Zu späten Texten Adalbert Stifters

    Seiten 13 - 27

  39. Wahn - Wissen - Institution II

    Frontmatter

    Seite 1
  40. »Psychoanalyse«

    Seiten 2 - 6
  41. Inhalt

    Seiten 7 - 8
  42. Vorwort

    Seiten 9 - 10
  43. Wahn - Schreiben

    Seiten 113 - 122
  44. Autorinnen und Autoren

    Seiten 179 - 180
  45. Backmatter

    Seiten 181 - 182

  46. Psychosen: eine Herausforderung für die Psychoanalyse

    Penthesileas Tränen. Zum Fall der Psychose in Kleists Trauerspiel Penthesilea

    Seiten 243 - 250

  47. Aktualität der Anfänge

    » Psychoanalyse«

    Seiten 2 - 6

  48. Die Tischgesellschaft

    Zu Gericht sitzen. Vom Essen und Trinken in Kleists Lustspiel Der zerbrochne Krug

    Seiten 157 - 170

  49. »pathos«

    Penthesilea weint. Zur pathischen Repräsentation bei Kleist

    Seiten 93 - 102

  50. Was ist eine Universität?

    Die Eine Szene. Wider die Teilung von Forschung und Lehre in den Geisteswissenschaften

    Seiten 45 - 54

  51. Lehren bildet?

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  52. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  53. Vorwort

    Seiten 9 - 10
  54. Szenen des Lehrens

    Seiten 201 - 210
  55. Autorinnen und Autoren

    Seiten 329 - 335
  56. Backmatter

    Seiten 336 - 338

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