Gerald Siegmund

Gerald Siegmund (Prof. Dr.) hat Theaterwissenschaft, Anglistik und Romanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main studiert und ist Professor für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zwischen 2005 und 2008 war er Assistenzprofessor am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern, Schweiz. Von 2015 bis 2018 war Gerald Siegmund Leiter des DFG-Projekts »Theater als Dispositv«. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Theater seit den 1960er Jahren, Theatertheorie, Ästhetik, Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz und im postdramatischen Theater im Übergang zur Performance und zur bildenden Kunst. Von 2012 bis 2016 war Gerald Siegmund Präsident der deutschsprachigen Gesellschaft für Theaterwissenschaft (GTW). Zuletzt erschienen seine Monographie »Jérôme Bel. Dance, Theatre, and the Subject« (Palgrave Macmillan 2017) sowie zusammen mit Rebekah Kowal und Randy Martin »The Oxford Handbook of Dance and Politics« (Oxford University Press 2017).

transcript-Publikationen in den Bereichen: Tanzwissenschaft, Theater- und Tanzwissenschaft, Theaterwissenschaft

Publikationen in den Reihen: MedienAnalysen, TanzScripte, Theater

Web: Uni Gießen

Veröffentlichungen

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Theater als Kritik
ab 39,99 €
Erscheinungsdatum: 2018-11-07

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Theater als Kritik

Theorie, Geschichte und Praktiken der Ent-Unterwerfung

Aktuelle Untersuchungen zum kritischen Potential von Theater – und zum Theatralen der Kritik.
Theater des Fragments
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2009-11-27

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Theater des Fragments

Performative Strategien im Theater zwischen Antike und Postmoderne

Das Fragment – seit jeher ein Reiz für ästhetisches Denken. Hier werden die produktiven Impulse des Fragmentarischen sowohl für das postdramatische Theater der Gegenwart als auch für das prädramatische Theater der Antike aufgezeigt.
Abwesenheit
ab 31,99 €
Erscheinungsdatum: 2006-04-27

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Abwesenheit

Eine performative Ästhetik des Tanzes. William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy, Meg Stuart

Seit der klassischen Moderne gilt das Flüchtige als Merkmal des Tanzes. Damit verbunden ist die Frage nach der Präsenz des Tanzes als einer Kunstform, die an die leibhafte Gegenwart von Körpern auf der Bühne gebunden ist. In diesem Spannungsfeld begreift die Studie Abwesenheit als jene Kategorie, die das kritische und selbstreflexive Potential des Tanzes als Kunst- und Bühnenform ausmacht.
Das Buch gibt der Tanzwissenschaft in Deutschland entscheidende Impulse und leistet darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zu einer ästhetischen Theorie von Performance und Theater. Die vier großen Kapitel zu den wichtigen zeitgenössischen Choreographen William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy und Meg Stuart bieten subtile Interpretationen zahlreicher Produktionen, die in dieser Form bisher noch nicht vorliegen. Zwischen Stückbetrachtung und philosophischer Reflexion oszillierend, entsteht ein komplexes Bild davon, was es heißt, auf der Bühne vor Publikum zu tanzen und diesem Tanz vom Parkett aus zuzusehen.

Buchbeiträge


  1. Performance

    Erfahrung, dort, wo ich nicht bin: Die Inszenierung von Abwesenheit im zeitgenössischen Tanz

    Seiten 59 - 76

  2. Abwesenheit

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  3. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  4. Vorwort

    Seiten 9 - 12
  5. I. Tanz in der Gesellschaft des Spektakels

    Seiten 13 - 48
  6. II. Präsenz und Abwesenheit

    Seiten 49 - 114
  7. III. Moderne Konfigurationen der Abwesenheit

    Seiten 115 - 170
  8. IV. Das Modell

    Seiten 171 - 232
  9. V. Abwesenheit reflektieren: William Forsythe

    Seiten 233 - 316
  10. VI. Die Schreibweisen des Körpers: Jérôme Bel

    Seiten 317 - 368
  11. VII. Die Artikulation des Dazwischen: Xavier Le Roy

    Seiten 369 - 408
  12. VIII. Gespenstische Körper: Meg Stuart

    Seiten 409 - 450
  13. IX. Schluss und Ausblick: Embleme der Abwesenheit

    Seiten 451 - 472
  14. X. Bibliographie

    Seiten 473 - 500
  15. Liste der Abbildungen

    Seiten 501 - 502
  16. Backmatter

    Seite 503

  17. Zeitgenössischer Tanz

    Konzept ohne Tanz?

    Seiten 44 - 59

  18. Theater des Fragments

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  19. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  20. Diskurs und Fragment: für ein Theater der Auseinandersetzung

    Seiten 11 - 18
  21. Zu den Beiträgen

    Seiten 29 - 34
  22. TAFELN UND ABBILDUNGSVERZEICHNIS

    Seiten 291 - 302
  23. AUTORINNEN UND AUTOREN

    Seiten 303 - 307
  24. Backmatter

    Seiten 308 - 310

  25. Wissenskultur Tanz

    Verschwindende Vermit tler: Diderots Monster

    Seiten 209 - 224

  26. Kommunikation - Gedächtnis - Raum

    In die Geschichte eintreten. Performatives erinnern bei Rimini Protokoll und Klaus Michael Grüber

    Seiten 71 - 92

  27. Konzepte der Tanzkultur

    Archive der Erfahrung, Archive des Fremden

    Seiten 171 - 180

  28. Theater und Subjektkonstitution

    Cédric Andrieux von Jérôme Bel

    Seiten 41 - 54

  29. Dance [and] Theory

    Aesthetic Experience

    Seiten 81 - 88

  30. Auftritte

    Die verfehlte Anrufung

    Seiten 121 - 140

  31. Methoden der Tanzwissenschaft

    Rot und Tot . Der Körper als Fragezeichen in Pina Bauschs Le Sacre du Printemps

    Seiten 291 - 304

  32. Unterm Blick des Fremden

    Das Fremde bleibt aus

    Seiten 135 - 139

  33. Tanzfotografie

    EMPFINDUNG UND RISS. KÖRPER, RAUM UND WAHRNEHMUNG IN TANZFOTOGRAFIEN VON GERTRUD LEISTIKOW UND GRETE WIESENTHAL

    Seiten 129 - 138

  34. Bewegungsmaterial

    Gesten der Revolution: Material-Bewegung in Burning Beasts von Claudia Bosse

    Seiten 209 - 228

  35. Episteme des Theaters

    Theater als Dispositiv

    Seiten 163 - 192

  36. Theater als Kritik

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  37. Inhalt

    Seiten 5 - 10
  38. Vorwort

    Seiten 11 - 18
  39. Tanzästhetische Strategien von Rausch. Körper/Szenen der Ausschreitung

    Seiten 261 - 272
  40. Autorinnen und Autoren

    Seiten 571 - 576

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