Urs Stäheli

Urs Stäheli (Prof. Dr.) lehrt Soziologie an der Universität Basel. Forschungsschwerpunkte u.a.: Soziologische Theorie, Medien- und Kultursoziologie, Wirtschaftssoziologie.

Reihenherausgeberschaften: Masse und Medium

transcript-Publikationen in den Bereichen: Film, Foto und analoge Medien, Medienästhetik, Medientheorie, Medienwissenschaft, Soziologie, Soziologische Theorie

Publikationen in den Reihen: Einsichten. Themen der Soziologie, Masse und Medium

Veröffentlichungen

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Media Marx
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2006-06-27

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Media Marx

Ein Handbuch

Globalisierung und Neoliberalismus prägen das Gesicht der Gegenwart. Dies löst auch ein neues Interesse an den Arbeiten von Karl Marx aus, die in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts (und erst recht nach dem Kollaps des real existierenden Sozialismus) als unberührbar galten. Dabei kann einerseits davon ausgegangen werden, dass Marx bereits vor 150 Jahren heute aktuelle Prozesse beschrieben und ihre Strukturen problematisiert hat. Andererseits gehören zum Prozess der Globalisierung untrennbar auch »die Medien« sowie der sich weiter ausbreitende Diskurs darüber. »Media Marx« möchte zwischen Marx und den Medien vermitteln. Geordnet entlang der verschiedenen Medien werden dabei sowohl relevante Passagen bei Marx selbst als auch einschlägige Positionen der späteren marxistischen Theoriebildung zusammengetragen und diskutiert. In diesem Sinn bietet das Handbuch einen konzentrierten wie orientierenden Beitrag zur Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen marxistischen Denkens in der Medientheorie.
Paradoxien der Entscheidung
Neu
24,80 €
Erscheinungsdatum: 2003-12-27

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Paradoxien der Entscheidung

Wahl/Selektion in Kunst, Literatur und Medien

Die »Freiheit der Wahl« stellt sich nicht nur alle vier Jahre. Ob Brot, Kleidung oder Website – wir haben sie täglich. Gemeinhin wird damit eine »Freiheit der Entscheidung« bezeichnet – uneingeschränkte Bevorzugung des einen vor dem anderen. Dies gilt nur vordergründig, da jede Wahl sich notwendig auf eine Unterscheidung stützt: Nur was zuvor Bedeutung gewinnt (als wählbar erscheint), kann nachträglich als Wahlversprechen gelten. Wie nicht zuletzt der Beitrag von Niklas Luhmann verdeutlicht, ist hier ein Paradox am Werk: Die »Freiheit der Wahl« braucht eine Einschränkung – und erhält damit Selektionscharakter. Sie beinhaltet ein (Aus-)Gewähltes und ein Aussortiertes; eine Kehrseite des Prozesses, der für sich eine Freiheit beansprucht. Da diese Differenz nicht auf die Objektseite (das Gewählte) reduzierbar ist, sondern den Zugriff selbst (mit-)bestimmt, ist der synonyme Gebrauch von »Freiheit« und »Wahl« zu problematisieren. Dies versucht der Band in struktureller Standortbestimmung sowie spezifisch für die Felder Kunst, Literatur und Medien zu leisten.
Big Brother
Neu
20,50 €
Erscheinungsdatum: 2001-10-27

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Big Brother

Beobachtungen

Big Brother kündigt die ›reality soap‹ als ein exemplarisches Unterhaltungsformat der Multimedialität an, das von der Faszination durch den Alltag zehrt. Wenn ›reality‹ zur ›soap‹ und ›soap‹ zur ›reality‹ wird, dann versagen die herkömmlichen Kategorien der Kulturkritik: Statt Flucht in Traumwelten bietet Big Brother den (eigenen) Alltag als Zufluchtsort an. Die hier versammelten Beiträge nehmen diese Provokation auf und erproben neue Perspektiven, um der Faszination durch Big Brother nachgehen zu können.
Poststrukturalistische Soziologien
ab 8,99 €
Erscheinungsdatum: 2000-06-27

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details

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Poststrukturalistische Soziologien
Während insbesondere in der anglo-amerikanischen Literaturtheorie poststrukturalistische Theoriefiguren eine zentrale Rolle übernommen haben, zeigt sich die soziologische Theorie erstaunlich resistent ihnen gegenüber. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass die Soziologie ein Projekt der Moderne ist und auf deren Leitunterscheidungen beruht. Der Band zeigt, dass sich die vielfältigen ›Poststrukturalismen‹ für eine Dekonstruktion soziologischer Unterscheidungen eignen und so neue theoretische Interventionen ermöglichen: z.B. Diskurs als soziologischer Grundbegriff, die Dezentrierung des Subjekts und die Rolle von Rhetorik für die Konstitution des Sozialen.
Der vorliegende Text ist nicht als Einführung in die unterschiedlichen ›Postrukturalismen‹ angelegt, sondern konzentriert sich auf die sozialtheoretische Weiterführung poststrukturalistischer Figuren.

Buchbeiträge


  1. Poststrukturalistische Soziologien

    Frontmatter

    Seiten 1 - 2
  2. Inhalt

    Seiten 3 - 4
  3. Einleitung: Spurensuche

    Seiten 5 - 16
  4. Die Einheit der Struktur und ihre Dezentrierung

    Seiten 16 - 26
  5. Die Soziologie und ihre Gegenstände

    Seiten 26 - 42
  6. Geschichte und Modernität

    Seiten 42 - 47
  7. Die Dekonstruktion des Subjekts

    Seiten 47 - 67
  8. Konturen einer ?spektralen Soziologie?

    Seiten 68 - 73
  9. Anmerkungen

    Seiten 73 - 79
  10. Literatur

    Seiten 79 - 88
  11. Backmatter

    Seite 92

  12. Big Brother

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  13. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  14. Masse und Medium: Der Container und seine Umwelt

    Seiten 7 - 14
  15. Big Brother: Das Experiment ?Authentizität? - Zur Interdiskursivität von Versuchsanordnungen

    Seiten 55 - 78
  16. Die Autorinnen und Autoren

    Seiten 261 - 264

  17. Paradoxien der Entscheidung

    Frontmatter

    Seite 1
  18. Editorial

    Seiten 2 - 4
  19. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  20. Die Autorinnen und Autoren

    Seiten 243 - 245
  21. Backmatter

    Seiten 246 - 248

  22. Doing Culture

    Subversive Praktiken? Cultural Studies und die ?Macht? der Globalisierung

    Seiten 154 - 166

  23. Media Marx

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  24. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  25. 1. Media Marx

    Seiten 11 - 18
  26. Autorinnen und Autoren

    Seiten 399 - 404

  27. Diskurs - radikale Demokratie - Hegemonie

    Von der Herde zur Horde? Zum Verhältnis von Hegemonie- und Affektpolitik

    Seiten 123 - 138

  28. Schwärme - Kollektive ohne Zentrum

    Emergenz und Kontrolle in der Massenpsychologie

    Seiten 85 - 100

  29. Zeitschrift für Kulturwissenschaft

    Die Beobachtung von Wirtschaftsstörungen

    Seiten 53 - 62

  30. Georg Simmels große »Soziologie«

    Materialität der Sinne. Simmel und der ,New Materialism'

    Seiten 259 - 274

  31. POP. Kultur und Kritik

    Ökonomie: ? Occupy Populism ?

    Seiten 26 - 30

  32. Kultur der Ökonomie

    Hoffnung als ökonomischer Affekt

    Seiten 283 - 300

  33. POP

    Infrastrukturen des Tourismus

    Seiten 10 - 18
  34. Der Ladenhüter

    Seiten 65 - 71
  35. DIE ZEITÖKONOMIE DES BUFFERING

    Seiten 132 - 145

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