Levent Tezcan

Levent Tezcan (Dr. rer. soc.), geb. 1961 in der türkischen Kleinstadt Havza, hat Politikwissenschaft in Ankara und Soziologie in Bremen studiert. Er ist im Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld tätig.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Islamwissenschaft, Islamwissenschaft, Religionssoziologie, Soziologie

Publikationen in den Reihen: Globaler lokaler Islam

Veröffentlichungen

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Islam and the New Europe
ab 29,80 €
Erscheinungsdatum: 2006-01-27

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Islam and the New Europe

Continuities, Changes, Confrontations (Yearbook of the Sociology of Islam 6)

In the post-9/11 era the relations between Muslims and Non-Muslims in Europe have changed significantly. Global events have contributed to the reshaping of religious and cultural, in particular Muslim, representations and arenas. Much of Europe's future depends on how it deals with the emerging new ideals and realities with respect to religion and the challenges of Islam in Europe. The idea of cultural exchange based on tolerance has lost its magical aura. Volume 6 of the Yearbook of the Sociology of Islam presents a variety of discussions and case studies from different European countries related to how Muslims are responding to this situation, how they and Muslim representation change, and how cultural and public negotiation is involved in shaping new perceptions of Islam and Europe.
Religiöse Strategien der »machbaren« Gesellschaft
Neu
26,80 €
Erscheinungsdatum: 2003-01-27

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Religiöse Strategien der »machbaren« Gesellschaft

Verwaltete Religion und islamistische Utopie in der Türkei

Diese Studie stellt den türkischen Islam in den geschichtlichen Kontext moderner Gesellschaftlichkeit und analysiert ihn anhand zweier Gegenstandsbereiche. Der staatlich verwalteten Religion, vertreten durch die Religionsbehörde, kommt die Aufgabe zu, den »moralischen Kitt« für die nationalstaatlich verfaßte Gesellschaft zu liefern. Konträr dazu sehen die in den 1990er Jahren erstarkten Islamisten im Islam die Grundlage eines alternativen Gesellschaftsmodells. Am Beispiel der islamistischen »Utopie« zeigt Levent Tezcan, wie sehr der intellektuelle Islamismus - entgegen seiner antimodernen Semantik – in die Strukturen der modernen Weltwahrnehmung eingebunden ist. Von besonderer Brisanz sind hierbei die im islamistischen Konzept der Idealgesellschaft steckenden totalitären Züge.
Weder ist es das Anliegen des Autors, das Säkularitätskonzept einfach auf die türkische Praxis zu applizieren, noch die Modernität der Islamisten nachzuweisen. Er arbeitet vielmehr die kulturspezifischen Übersetzungen moderner Diskurse, Praktiken und Institutionen heraus, und zwar bezogen auf beide der hier behandelten Ausformungen islamischer Religiosität.

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