Elisabeth Tuider

Elisabeth Tuider (Dr. phil. habil.), geb. 1973, hat die Professur »Soziologie der Diversität« an der Universität Kassel inne. Sie ist erste Sprecherin der Fachgesellschaft Geschlechterstudien und war Sprecherin der Sektion Biographieforschung in der DGS. Ihr regionaler Forschungsschwerpunkt liegt in den Grenzregimen Lateinamerikas.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Gender Studies und Queer Studies, Kulturwissenschaft, Soziologie, Soziologie der Migration

Publikationen in den Reihen: Postmigrantische Studien

Veröffentlichungen

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Postmigrantisch gelesen
ab ca. 39,99 €
Erscheinungsdatum: 2019-08-27

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Postmigrantisch gelesen

Transnationalität, Gender, Care

»Postmigrantisch« steht für gesellschaftliche Zustände, die durch die Erfahrung der Migration strukturiert sind. Einwanderung, Auswanderung und Mobilität werden dabei als Phänomene erkannt, die diese Gesellschaften massiv prägen und die (medial) diskutiert, (politisch) reguliert und ausgehandelt, aber nicht rückgängig gemacht werden können.
Der Band setzt bei einer postmigrantischen Gegenwartsanalyse an, die nach den Auswirkungen und Strukturen von Migration fragt. In den Beiträgen geht es nicht länger um »die Migrantin« und »den Migranten« der x-ten Generation, sondern generell um Grenz- und Migrationsregime und damit auch um die Verwobenheiten von Geschichten, Kontexten und die Herstellung des »Anderen«. Das Potenzial einer postmigrantischen Perspektive wird hier mit feministischen Überlegungen aus den Transnational Studies zusammengebracht und ausgewiesene Forschungsfelder von Culture, Border, Gender und Care werden einer Relektüre unterzogen.

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