Michael Wimmer

Michael Wimmer (Dr. phil.) ist Professor für Systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Forschungsschwerpunkte: Erziehungs- und Bildungsphilosophie im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse; Dekonstruktion und Erziehungswissenschaft; Bildung in der Wissensgesellschaft.

Reihenherausgeberschaften: Theorie Bilden

transcript-Publikationen in den Bereichen: Bildungs- und Erziehungswesen, Pädagogik, Psychoanalyse, Psychologie, Theorie und Geschichte der Bildung und Erziehung

Publikationen in den Reihen: Psychoanalyse, Theorie Bilden

Veröffentlichungen

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Lehren bildet?
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2010-08-09

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Lehren bildet?

Vom Rätsel unserer Lehranstalten

Schule und Universität sind keine Lehr-Apparate! Eine kritische Betrachtung der »Bildungsreform«, die das Zwischenmenschliche und Affektive des Lehrens und Lernens hervorhebt.
Wahn – Wissen – Institution II
ab 18,99 €
Erscheinungsdatum: 2007-10-27

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Wahn – Wissen – Institution II

Zum Problem einer Grenzziehung

Die Frage nach dem Wahn ist wesentlich eine Frage nach der Grenze. Dies aber nicht nur in dem Sinne, dass eine Grenze aufgesucht und als Schutz vor den Verführungen und Beängstigungen des Wahns fixiert wird. Die Grenzziehung wird selbst zum Problem; sie steht in ihrer für den Wahn konstitutiven Funktion zur Verhandlung an. War in einem ersten Band (2005) der weite Horizont des Wahns skizziert und ausgeleuchtet, so sollen nun, in einem zweiten Schritt, die Frage zugespitzt und in exemplarischen Untersuchungen wahnhafte Verfahren analysiert werden. Mode, Politik, Kunst, kulturelle Riten, Psychiatrie, Bildungskonzepte, psychoanalytisches Setting und Literatur kommen unter unterschiedlichen theoretischen Optionen zur Sprache.
So unterschiedlich die Gegenstände und die analysierenden Darstellungsverfahren auch sind, so sind sie doch durch eine Fragestellung verbunden: Ob das, was als ›Wahn‹ sich abzeichnet und als Gegenstand eines Wissens gefasst werden kann, nicht auch im eigenen Vorgehen wirksam ist – eine Wirksamkeit entfaltet, die für die Aktivitäten des Subjekts und der Institutionen notwendig ist und zugleich bearbeitet werden muss.
Dekonstruktion und Erziehung
ab 33,80 €
Erscheinungsdatum: 2006-09-27

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Dekonstruktion und Erziehung

Studien zum Paradoxieproblem in der Pädagogik

Im pädagogischen Diskurs der Moderne insistiert die bisher ungelöste Paradoxie der Erziehung. Statt sie nur als Theorieproblem zu bewerten, wird in dieser Studie ihr praktischer Sinn zum Thema, der durch Lösungsmodelle gerade verstellt wird. Gefragt wird, ob die Paradoxie der Erziehung nicht vielmehr den »Kern« pädagogischen Denkens und Handelns ausmacht. Mit dem Einsatz der Dekonstruktion wird dabei ein Verständnis des Paradoxieproblems ins Spiel gebracht, das einen anderen Umgang mit ihm erlaubt und es ermöglicht, das Pädagogische anders zu denken, der ethischen Dimension der pädagogischen Aufgabe wieder gerecht zu werden und Allgemeine Erziehungswissenschaft als Ort einer unverzichtbaren und unabschließbaren Problematisierung des Pädagogischen auszuweisen.

Wahn – Wissen – Institution
ab 26,99 €
Erscheinungsdatum: 2005-02-27

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Wahn – Wissen – Institution

Undisziplinierbare Näherungen

Zwischen institutionell abgegrenzten Bereichen des Wahns und des Wissens gibt es Interferenzen, wechselseitige Kontaminationen. Das betrifft das Selbstverständnis einer Gesellschaft, die sich als »Wissensgesellschaft« etikettiert. Es gibt jedoch kein verlässliches Wissen über das Wissen. Das heißt zugleich, dass es kein gesichertes Wissen über den Wahn gibt, die Grenze zum Wahn nicht eindeutig zu ziehen ist. Wahn beginnt möglicherweise sich als das abzuzeichnen, was das Wissen und die Institutionen seiner Bildung von innen heraus infiziert. Aus literatur- und erziehungswissenschaftlichen, philosophischen, wissenschafts- und rechtshistorischen, psychiatrischen und psychoanalytischen Diskursen werden solche Infektionen erörtert.

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