Jan Winkler

Jan Winkler, geb. 1986, lehrt am Institut für Geographie in Erlangen und forscht über Dynamiken und Transformationen von Integrations- und Migrationsverhältnissen in Deutschland und Europa, zu den Geographien von Emotion und Affekt und zu praxis- und diskurstheoretischen Ansätzen.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Geographie, Politische Soziologie und Sozialpolitik, Sozial- und Kulturgeographie, Soziologie

Publikationen in den Reihen: Sozial- und Kulturgeographie

Web: Uni Erlangen-Nürnberg

Veröffentlichungen

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Gouvernementalität der Freundschaft
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Gouvernementalität der Freundschaft

Lokale Praktiken, Technologien und Emotionalitäten im kommunalpolitischen Dialog mit Muslimen

Kommunalpolitische »Dialoge mit Muslimen« und ihr Operieren werden als integrationspolitisch artikulierte Machttechnologien ethnographisch analysiert.

Buchbeiträge


  1. Handbuch Praktiken und Raum

    Vom Wissen über das Tun - praxeologische Ansätze für die Geographie von der Analyse bis zur Kritik

    Seiten 21 - 76
  2. Praktiken des Regierens, dominante Projekte, Verantwortung: praxeologische Zugänge zum Thema Macht

    Seiten 223 - 244

  3. Handbuch Diskurs und Raum

    12 Praktiken

    Seiten 269 - 290
  4. 19 Ethnographische Ansätze zur Analyse diskursiver Praxis

    Seiten 417 - 440

  5. Gouvernementalität der Freundschaft

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  6. Inhalt

    Seiten 5 - 10
  7. Vorwort und Danksagung

    Seiten 11 - 12
  8. 1. Lokale Konfigurierungen von »Islam« und »Muslimen« und das Auftauchen des »Dialogs«

    Seiten 13 - 24
  9. 2.1 Michel Foucaults Instrumentarium für eine Analyse gesellschaftlicher Machtverhältnisse: diskurs- und machtanalytische Perspektiven

    Seiten 25 - 30
  10. 2.2 Das Regieren

    Seiten 30 - 42
  11. 2.3 Machtanalytik im Anschluss an Foucault: methodologische und analytische Perspektivierungen der governmentality studies

    Seiten 43 - 53
  12. 2.4 Die topologische Perspektive: der (geographische) Blick auf lokale Praxis und die Anwendungsfelder der Macht

    Seiten 53 - 68
  13. 2.5 Zusammenfassung und Reformulierung der Fragestellungen

    Seiten 69 - 72
  14. 3.1 »Islam« und »Muslime« als Objekte kulturalisierender Integrationspolitiken

    Seiten 73 - 82
  15. 3.2 Kultur, Community und Dialog

    Seiten 82 - 85
  16. 3.3 Genealogie einer Regierungsweise: über das Auftauchen des »interkulturellen Dialogs« und des »Dialogs mit Muslimen«

    Seiten 86 - 95
  17. 3.4 Die Deutsche Islamkonferenz (DIK) als bedeutende Kristallisationsform des Dialogs

    Seiten 95 - 117
  18. 3.5 Der »Dialog mit Muslimen« als ein weites Feld des Regierens

    Seiten 117 - 134
  19. 4.1 Produktion von Regierungswissen in integrationspolitischen Papieren und der anwendungsbezogenen Dialogforschung: ein erster methodischer Forschungsschritt

    Seiten 135 - 137
  20. 4.2 Allgemeine Zielsetzungen eines lokalen »Dialogs mit Muslimen«

    Seiten 137 - 138
  21. 4.3 Koordinaten lokaler Dialoge

    Seiten 138 - 144
  22. 4.4 Die Qualität der Interaktion: die Ausbildung von Techniken zwischenmenschlicher Beziehungen und die Systematisierung von Kommunikationsabläufen und -orten

    Seiten 145 - 150
  23. 4.5 Der sensible und verständnisvolle Dialog »christlicher« Akteure

    Seiten 150 - 151
  24. 4.6 Kritik am Dialog

    Seiten 151 - 154
  25. 5.1 Grundperspektive: zur Analyse des Regierens als diskursive Praxis

    Seiten 155 - 160
  26. 5.2 Methodologische Re-Reflexionen des Gegenstands »Dialog«, der Forschungsfragen und der Potenziale einer Perspektive auf lokale Praxis

    Seiten 161 - 168
  27. 5.3 Methodisches Vorgehen

    Seiten 168 - 198
  28. 5.4 Methodologische Verwunderung: Potenziale und analytische Probleme einer Ethnographie des Regierens

    Seiten 199 - 202
  29. 6.1 Institutionalisierungen des kommunalpolitischen »Dialogs« in Erlangen

    Seiten 203 - 207
  30. 6.2 Die Entstehungskontexte der Dialoginstitutionen in Erlangen

    Seiten 207 - 219
  31. 6.3 Die (interreligiösen) Dialogkreise innerhalb der Integrationspolitik und -verwaltung

    Seiten 219 - 223
  32. 6.4 Die Etablierung von Religionsunterricht, Identitätspolitik und die Institutionalisierung eines lokalen »Islam«: die Geschichte des Dialogs in Erlangen

    Seiten 223 - 234
  33. 6.5 Die Unterwerfung unter das Integrations- und Sicherheitsparadigma und die Widerstände gegen diese Mechanismen

    Seiten 234 - 241
  34. 6.6 Integration als religiöse Pflicht und die Konstitution von »Muslimen« als »Sicherheitsberater/-innen«: Internalisierung von Erwartungen im Führungs- und Selbstführungsfeld »Dialog«

    Seiten 241 - 243
  35. 6.7 Der Fokus auf religiöse Identitäten und die Aufwertung des interreligiösen Dialogs im integrationspolitischen Feld in Erlangen: Sedimentierungen und Widerstände

    Seiten 244 - 255
  36. 6.8 Reflexionen zur technologischen Form des Dialogs: erfahrbar gemachtes »Vertrauen« als lokale historische Praxis und als Hintergrundfolie gegenwärtiger Regierungsprozesse

    Seiten 255 - 260
  37. 7.1 Vorabanalyse I: die religiös-säkulare Doppelstruktur des Erlanger Dialogs, die Überkreuzung verschiedener Rationalitäten und die hybriden Subjekte des Dialogs

    Seiten 261 - 266
  38. 7.2 Vorabanalyse II: Kernprogrammatiken in der gegenwärtigen Arbeit der Dialogforen

    Seiten 266 - 271
  39. 7.3 Ethnographische Analysen der Techniken, Praktiken und Interaktionsmuster in den Dialogarbeitskreisen am Beispiel der Bearbeitung »muslimischen« sozialpolitischen Engagements

    Seiten 271 - 294
  40. 7.4 »… dann müssen sie halt Glaubenssprache sprechen«: Kulturalisierung von Integration

    Seiten 294 - 299
  41. 7.5 Dialog als »Öffentlichkeitstraining« zwischen Unterstützung und Normalisierung und die Momente »muslimischen« Widerstands gegen die Politisierungspraktiken im Dialog

    Seiten 299 - 308
  42. 7.6 Zwischenkontextualisierung: die untersuchten Dialogarbeitskreise als ein »überlokales Phänomen« – Ergebnisse aus der Literatur und eigenen empirischen Studien

    Seiten 309 - 319
  43. 7.7 »Ein besonderer Dank geht an die Erlanger Muslime, die uns ihr Leben geöffnet haben« – museale Repräsentationen des lokalen »Islam« und die spannungsvolle Performativität ihrer Vermittlung

    Seiten 319 - 338
  44. 8.1 Dialog als lokales Wahrscheinlichmachen »kunterbunter Konstellationen« und die Methode der Kartierung lokaler Machtbeziehungen (Macht-Mapping)

    Seiten 339 - 345
  45. 8.2 Mikroräume dialogischen Regierens und das beiläufige Regieren »muslimischer« Differenz: abendliche Philosophierkreise und sicherheitspolitische Abfragen beim Schuhebinden

    Seiten 346 - 349
  46. 8.3 Dialogexpert/-innen als »Schaltstellen«, die Dialoggruppen als informelle Netzwerke und die Etablierung eines tiefgehenden Zugangs zum »Islam«

    Seiten 349 - 354
  47. 8.4 »Echte Freundschaften«, die Fühlbarmachung von Gemeinschaft und die Frage nach der Emotionalität des Dialogs: neue theoretische und methodologische Blickwinkel

    Seiten 354 - 358
  48. 9.1 Emotion und Affekt als Perspektivierungen gesellschaftlicher Prozesse

    Seiten 359 - 366
  49. 9.2 Emotionalität als Praxis: Praktiken der Emotionalisierung als Analysegegenstand

    Seiten 366 - 368
  50. 9.3 Rationalitäten, Technologien und Emotionalitäten des Regierens

    Seiten 368 - 382
  51. 9.4 Fühlende und praktizierende Körper als Analysegegenstände – methodologische und methodische Reflexionen sowie neue Perspektiven auf die Machttechnologien des Dialogs

    Seiten 382 - 388
  52. 10.1 Über die Kunst eines lokalen Regierens überlokaler Spannungen: Praktiken des Miteinanders und das Experimentieren mit Orten

    Seiten 389 - 398
  53. 10.2 Die therapeutische Dimension der Dialogtechnologie

    Seiten 398 - 408
  54. 10.3 Kritik unter Freunden: die Subjektposition des Freundes, die körperlich-emotionalen Performanzen ihrer Hervorbringung und das Lokale als Resonanzraum des Dialogs

    Seiten 408 - 428
  55. 10.4 Erfrischende Ermächtigung: Emotionalitäten der (Selbst-)Führung, pädagogische Technologien und das selbstbewusste Auftreten der »muslimischen« Gemeinden am Beispiel der Aushandlungen um das »muslimische« Bildungswerk

    Seiten 429 - 454
  56. 10.5 Die »Territorien der Erfahrung«, die Expert/-innen des Dialogs und das Lokale als emotionalisiertes Feld politischer Wahrheiten: Machtanalytik und lokale Perspektive

    Seiten 454 - 464
  57. 11. Emotion, Moral, Macht und Raum

    Seiten 465 - 480
  58. 12. Abkürzungsverzeichnis

    Seiten 481 - 482
  59. 13. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

    Seiten 483 - 484
  60. 14. Literaturverzeichnis

    Seiten 485 - 520

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