Details zu 10.14361/9783839437490-006

Jordi Jané Carbó
Utopie als Ironie bei Heine
DOI: 10.14361/9783839437490-006
 
Jordi Jané Carbó stellt mit Heinrich Heine den Patron des deutschsprachigen Exils nach 1933 in den Mittelpunkt und untersucht die »Utopie als Ironie« im Werk des nach Frankreich emigrierten Autors. Zwar habe der streitbare Schriftsteller kein utopisch-gesellschaftliches Modell formuliert, doch zeigt die oft lyrische Vagheit der »warmen Sonnentage« (so Heine im Wintermärchen) nach der gescheiterten Revolution auf subtile Weise deren nicht verwirklichte Möglichkeiten auf und erweist sich damit im Feld der Ästhetik auch als Erbe der Aufklärung, die mit Blick auf ihre teilweise historische Negierung im utopischen Licht erscheint.
 
Leseprobe