Details zu 10.14361/9783839443507-009

Juliane Gerland
Ritual und Shared Intentionality in der musikalischen Praxis
Ritualtheoretische Annäherung an inklusive Entwicklungen
DOI: 10.14361/9783839443507-009
 
Juliane Gerland trifft als Ausgangspunkt ihres Beitrags die Feststellung, dass der Begriff Inklusion mit einer hohen normativen Aufladung versehen ist. Neben den notwendigen gesetzlichen, strukturellen und systematischen Veränderungen ist aber letztlich entscheidend, ob das individuelle Erleben von zwischenmenschlicher Interaktion als gelungen beziehungsweise gelingend betrachtet wird, um die Ziele des inklusiven Gedankens erreichen zu können. Der Beitrag legt den Fokus auf die Mikroebene des gesamtgesellschaftlichen Inklusionsprozesses. Es wird ein theoretischer Rahmen entwickelt, innerhalb dessen beschreibbar ist, wie sich Inklusion im künstlerischen Handeln vollziehen kann.
 
Leseprobe