Details zu 10.14361/9783839446287-016

Raphael Döhn
Mein Gott hat den Längsten (2008)
Alligatoahs Kritik des religiösen Fanatismus
DOI: 10.14361/9783839446287-016
 
Raphael Döhn widmet sich in seinem Beitrag der Interpretation des fanatismuskritischen Songs »Mein Gott hat den Längsten« des Rappers Alligatoah. In diesem Song und dem zugehörigen Musikvideo schlüpft Alligatoah in die Rolle religiöser Fanatiker aus Islam, Christentum sowie neureligiösen Strömungen (Heaven's Gate, Aum Shinrikyo). Mit Hilfe einer Toposanalyse werden in diesem Beitrag die Topoi »Personenvielfalt und -einheit«, »Glaubens-Battle« und »Hypermaskulines Gottesbild« im Hinblick auf Songtext und Musikvideo diskutiert, aber auch in einen weiteren Kontext (theologisch, religionswissenschaftlich) gestellt. Dabei wird Alligatoahs eigenem Urteil, hier handle es sich um einen fanatismuskritischen Song, der nicht als grundsätzliche Kritik an Religionen zu verstehen sei, zugestimmt.
 
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