Details zu 10.14361/9783839448533-005

Anna-Lisa Müller
Street art in der Stadt - zwischen künstlerischer Ausdrucksform und planerischer Praxis. Eine relationale Analyse
DOI: 10.14361/9783839448533-005
 
Anna-Lisa Müller diskutiert am Beispiel von KünstlerInnen in der Stadt, wie sich das Verhältnis von PlanerInnen und NutzerInnen, städtischer Materialität und urbanem Raum als ein relationales verstehen lässt. Sie argumentiert, dass KünstlerInnen mit ihren Arbeiten im und über den städtischen Raum die Planung auf besondere Weise herausfordern und dazu beitragen, Planung als eine hybride Praxis herzustellen. Künstlerische Werke sind dabei eine Reaktion auf und ein Dialog mit der geplanten und designten Stadt und mit den PlanerInnen. Wenn PlanerInnen derartige Werke in ihre Planungsprojekte integrieren, zeigt sich, wie stark die PlanerInnen auf bestimmte NutzerInnengruppen reagieren und welche bedeutende Rolle die Assemblagen des Sozialen und Materiellen für die Gestalt_ung von Städten spielen. Dabei sind es spezifische Gruppen, auf die in einer solchen Weise reagiert wird. Welche es sind, ist diskursabhängig und Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse.
 
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