Details zu 10.14361/9783839450246-004

Jutta Weber
Auto-Mobilitätsmanagement?
Über eine gelebte Vision Zero, repetitive Fortschrittsversprechen und gerechte Mobilität
DOI: 10.14361/9783839450246-004
 
Jutta Weber analysiert in ihrem Beitrag narrative Strategien im Diskurs um das autonome Fahren, die alte technikdeterministische und fortschrittsgläubige Perspektiven perpetuieren. Entsprechend werden in diesem häufig komplexe Mensch-Maschine-Gefüge u.a. auf eine dualistische Mensch-Maschine-Konkurrenz reduziert, der Mensch als alleinige Fehlerquelle identifiziert und nicht-automobile Verkehrsteilnehmer:innen ausgeblendet oder ihre Rechte unterdimensioniert - bis hin zu problematischen Cost-Benefit-›Abwägungen‹ von Menschenleben vs. ›Fortschritt‹. Häufig fehle die Einbettung der Debatte um autonomes Fahren in gesamtgesellschaftliche Fragen der Mobilität, der Gerechtigkeit oder sozialer, ökonomischer wie ökologischer Nachhaltigkeit.
 
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