Details zu 10.14361/9783839450581-003

Peter W. Schatt
Tabu und Affirmation: Desorientierende Orientierung im popularmusikalischen Umgang mit dem Tod aus musikpädagogischer Sicht
DOI: 10.14361/9783839450581-003
 
In seinem Beitrag »Tabu und Affirmation: Desorientierende Orientierung im popularmusikalischen Umgang mit dem Tod aus musikpädagogischer Sicht« entfaltet Peter W. Schatt Überlegungen zur Frage nach Perspektiven für eine musikpädagogische Orientierung in Anbetracht einer Diversifizierung innerhalb der populären Musik, deren Differenzen kaum überbrückbar zu sein scheinen. Am Beispiel einschlägiger musikalischer Auseinandersetzungen mit dem Tod bei den Toten Hosen, Iron Maiden und Cannibal Corpse wird gezeigt, dass in Musik als einer »symbolischen Form« (Cassirer) unterschiedlichste Orientierungen Gestalt annehmen können. Sie ist nicht nur Ausdruck »sozialer Tatbestände« (Durkheim), sondern auch Anlass zur Auseinandersetzung mit und Stellungnahme zu diesen. Dementsprechend wird für eine Didaktik plädiert, die popularmusikalische Konstruktionen als Ergebnisse »sozialer Tatbestände« derart berücksichtigt, dass sie die Inhalte und Bedingungen ihrer Geltung im Unterricht diskursiv werden lässt.
 
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