Details zu 10.14361/9783839452769-008

Martin Tröndle
Eine Konzerttheorie
DOI: 10.14361/9783839452769-008
 
Martin Tröndle geht in diesem Beitrag folgenden Fragen nach: Wie lässt sich die Entwicklung des Konzertwesens von seinen Anfängen im 16. Jahrhundert bis heute verstehen? Wie könnten die Veränderungen in der Konzertpraxis erklärt und wie gegebenenfalls sogar prospektive Aussagen zum Konzertwesen entwickelt werden? Um sowohl historische Veränderungen im Konzertwesen zu erklären als auch zukünftige einschätzen zu können, bedarf es einer Konzerttheorie. Im ersten Teil des Beitrages verschränkt Martin Tröndle dazu zwei Theorieperspektiven, nämlich die "Evolutionary Aesthetics" und die "Affordanz" (Lewin 1936) miteinander. Mithilfe des zentralen Begriffs der "Aufmerksamkeit" exemplifiziert er eine Konzerttheorie an historischen wie auch aktuellen Entwicklungen.
 
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