Details zu 10.14361/zig-2019-100208

Dina Aboul Fotouh Hussein Salama
Flucht und Exil
Die Quantentheorie und die Poetisierung transgenerationaler Gedankenwelten in Ulrike Draesners Sieben Sprünge vom Rand der Welt
DOI: 10.14361/zig-2019-100208
 
Ziel dieses Beitrags ist aufzuspüren, wie die transgenerationalen posttraumatischen Gedankenwelten in Ulrike Draesners Roman "Sieben Sprünge vom Rand der Welt" ästhetisch zum Ausdruck kommen. Es geht hier vor allem darum, die literarischen Mittel und Mechanismen der transgenerationalen Trauma-Übertragung auf der poetischen Darstellungsebene nachzuzeichnen. Anhand einiger Beispiele soll aufgezeigt werden, dass Ulrike Draesner ein poetisches Konzept entwickelt, dessen kognitionsnarratologische Mechanismen und Strukturen analog zur Quantentheorie als Quantenpoesie gelesen werden können.
 
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