Details zu 10.14361/9783839452967-005

Christoph Stoik
Sozialräumliche Soziale Arbeit als emanzipatorische Praxis
DOI: 10.14361/9783839452967-005
 
Christoph Stoik behandelt im Beitrag eine emanzipatorisch gedachte sozialräumliche Soziale Arbeit als Beittag einer kritischen Stadtforschung. Sie ist gefordert, sich mit komplexen Raumphänomenen transdisziplinär auseinander zu setzen. Sozialräumliche Soziale Arbeit nimmt dabei eine Positionierung ein, die sich auf Perspektiven von Ungleichheiten, Diskriminierungen, Marginalisierungen und gesellschaftlichen Ausschlüssen beziehen. Die Methoden einer sozialräumlichen Sozialen Arbeit erforschen Phänomene des Sozialen Raumes auf unterschiedlichen Ebenen. Betrachtet werden gesellschaftliche Raumproduktionen ebenso wie individuelle und gruppenbezogene Wahrnehmungen und Aneignungen von Räumen. Eine emanzipatorische sozialräumliche Soziale Arbeit ist dabei nicht nur forschend, sondern auch immer intervenierend und auf Veränderung ausgerichtet und folgt dabei einem transdisziplinären Vorgehen, weil sie sozialräumliche Phänomene nur unter Berücksichtigung unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven verstehen und analysieren kann, wobei Methoden aus unterschiedlichen Disziplinen kombiniert und weiterentwickelt werden. Emanzipatorische sozialräumliche Soziale Arbeit kann in diesem Zusammenhang als Stadtforschung verstanden werden, die sich aus einer Ungleichheitsperspektive mit sozialräumlichen Phänomenen auseinandersetzt, diese transdisziplinär betrachtet und analysiert.
 
Leseprobe