Das Fremde sehen

Der europäische Blick auf Japan in der künstlerischen Dokumentarfotografie

Das Fremde: Klischees und Stereotype beeinflussen seine Wahrnehmung. Auch dem europäischen Japanbild liegen viele Klischees zu Grunde. Wie kommt es dazu? Das Buch verfolgt die historische Entwicklung dieser Vorstellungen vom faszinierenden Fremden und setzt sie in Beziehung zur (als authentisch geltenden) Dokumentarfotografie. Beispielhaft wird gezeigt, wie zeitgenössische Projekte künstlerischer Dokumentarfotografen diese Bildklischees auszuhebeln versuchen, um so ein neues, kulturell fremdes Japan zu zeigen.

€33.80 *

2008-11-27, 338 pages
ISBN: 978-3-8376-1040-6

Ready to ship today
Delivery time 3-5 workdays within Germany

Prices incl. VAT. Free delivery within Germany, for other destinations see details.

Bulk discount

Recommend it

Bettina Lockemann

Bettina Lockemann, Künstlerin und Kunstwissenschaftlerin, Deutschland

... mit Bettina Lockemann

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Fremde geht uns alle an. Es begegnet uns nicht nur täglich, ohne das Fremde gäbe es kein Eigenes. Philosophisch heißt dies: Responsivität des Ich. Bildwissenschaftlich lässt sich argumentieren, ohne diese gäbe es keine Bildauffassung, kein Bildsehen. Doch was ist das Fremde im Bild? Das Buch sucht die Antwort in der künstlerischen europäischen Japanfotografie der Gegenwart – einer Fotografie der Fremde.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der Dokumentarfotografie hängt noch immer der wissenschaftlich längst überholte Authentizitätsbegriff an, was auch damit zusammenhängt, dass es sehr unterschiedliche Gebrauchsweisen der dokumentarischen Fotografie gibt. Im Buch werden die verschiedenen Anwendungen – wie etwa journalistische oder künstlerische Dokumentarfotografie – in ihren Intentionen und Darstellungsmöglichkeiten unterschieden, und es werden die Konsequenzen dargelegt, die daraus für die Darstellung des Fremden resultieren.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Neben der Kunstwissenschaft behaupten die Bildwissenschaften zunehmend den Rang einer eigenen Disziplin. Das Buch schließt mit seiner Behandlung der Dokumentarfotografie an diese aktuellen Fragestellungen und Auseinandersetzungen an. Die Fotografie wird hier aber nicht nur als theoretisches Objekt behandelt, sondern als bildnerisches Medium, das nach neuen Wegen und Methoden sucht, sich den thematischen Herausforderungen des Fremden mittels einer eigenständigen Bildlichkeit zu stellen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit FotografInnen und BildwissenschaftlerInnen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Dieses Buch eröffnet einen Einblick in die fotografischen Darstellungsmöglichkeiten des Fremden.

Author(s)
Bettina Lockemann
Book title
Das Fremde sehen Der europäische Blick auf Japan in der künstlerischen Dokumentarfotografie
Publisher
transcript Verlag
Pages
338
Features
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-1040-6
DOI
Commodity Group
1744
BIC-Code
JFD AJ JHMC
BISAC-Code
PHO005000 SOC052000 SOC002010
THEMA-Code
JBCT AJ JHMC
Release date
2008-11-27
Edition
1
Topics
Fotografie, Bild
Readership
Kunstwissenschaft, Kulturwissenschaften, Fotografie, Japanologie, Kunst
Keywords/Tags
Arts, Photography, Image, Analogue Media, Ethnology, Art History of the 21st Century, Media Studies

We use cookies to enable the use of certain functions on this website.

Privacy statement