Real Wars on Virtual Battlefields

The Convergence of Programmable Media at the Military-Civilian Margin

The book analyzes the multifarious exchange of algorithmic technologies and concepts between the military and the media industry from the early 1990s until now. Unlike most related scholarly work which focuses on digital games, it drafts a model of programmable media which is grounded in a close-reading of the key technologies, most notably the paradigm of object-oriented programming, and reconsiders technical disciplines from a humanities perspective. This model is then applied to analyze the effects of algorithmic logic on the military-civilian continuum, including economic practices, patterns of media usage and military decision-making.

€39.80 *

2009-10-27, 412 pages
ISBN: 978-3-8376-1240-0

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Stefan Werning

Stefan Werning, Universität Bayreuth, Deutschland

... mit Stefan Werning

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die Verflechtung von Militär- und Unterhaltungsindustrie, welche zunehmend in die alltägliche Mediennutzung hineinwirkt, ist in abstrakter Form vielen Menschen ein Begriff; jedoch werden die tatsächlichen Mechanismen und die in ihnen angelegte Dynamik zunehmend unüberschaubarer. Durch die Konzentration auf die verwendeten Technologien und die daraus erwachsenden Praktiken und Interpretationsraster bietet das Buch die seltene Möglichkeit einer systematischen Grundorientierung.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch untersucht zunächst anhand zahlreicher Beispiele die charakteristischen Strukturen und Wirkungsweisen sowie das inhärent Spielerische programmierbarer Medientechnologien von digitalen Spielen bis hin zu militärischer Trainingssoftware. Diese Prinzipien werden in einem zweiten Schritt als Raster zur Analyse militärischer Selbst- und Fremdbeschreibung und Kommunikation sowie als Muster politisch-militärischer Entscheidungsfindung fruchtbar gemacht.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die wissenschaftliche Betrachtung digitaler Spiele widmet sich aktuell nur langsam und in Einzelfällen der medientechnologischen Dimension ihres Gegenstandes; daher stellt die Arbeit ein Bindeglied dar, um diesen Forschungsbereich systematisch etwa an kulturwissenschaftliche und technologiegeschichtliche Fragestellungen anschlussfähig zu machen. Der sehr breite historische Rahmen vom 17. Jhdt bis hin zu tagesaktuellen Phänomenen fördert dabei eine vergleichende Perspektive.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Das Buch strebt den produktiven Abgleich technischer sowie geisteswissenschaftlicher Positionen an; somit wäre eine Gruppendiskussion mit Praktikern und kulturwissenschaftlich bzw. -historisch arbeitenden Medienwissenschaftlern ein ideales Forum. Persönlich erscheint mir eine offene Diskussion mit Institutionen wie der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) als ein schwieriges, aber gesellschaftlich höchst relevantes Anliegen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch stellt ein Angebot dar, technische Konzepte, wie objektorientierte Programmierung, nicht rein operativ, sondern in medial abstrahierter Form, als gesellschaftlich relevante Denkmuster zu begreifen.

Author(s)
Stefan Werning
Book title
Real Wars on Virtual Battlefields The Convergence of Programmable Media at the Military-Civilian Margin
Publisher
transcript Verlag
Pages
412
Features
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1240-0
DOI
Commodity Group
1744
BIC-Code
JFD PDR
BISAC-Code
SOC052000 SCI075000
THEMA-Code
JBCT1 PDR
Release date
2009-10-27
Edition
1
Topics
Medien, Technik
Readership
Media Studies, Science and Technology Studies, History
Keywords/Tags
Media, Technology Studies, Culture, Military, Digital Games, Technology, Digital Media, Computer Games, Sociology of Science, Computer Sciences, Media Studies

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