Die intersektionelle Stadt

Geschlechterforschung und Medienkunst an den Achsen der Ungleichheit

Welche Muster sozialer Ungleichheit konstituieren städtischen Raum? Welche Rolle spielen soziale Kategorien wie Geschlecht und Migration dabei? Dieses Buch stellt mit dem Projekt »Intersectional Map« und daran anknüpfenden Beiträgen von Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen anschaulich dar, wie komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge erfasst und u.a. durch medienkünstlerische Praxis erlebbar gemacht werden können. Die multidisziplinäre Perspektive eröffnet dabei neue Wege der praktischen Umsetzung und Ausgestaltung des intersektionalen Paradigmas.

Mit einem Vorwort von Carol Hagemann-White sowie Beiträgen von Katharina Walgenbach, Dörte Kuhlmann u.v.a.

€24.80 *

2012-02-09, 210 pages
ISBN: 978-3-8376-1415-2

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1. »Bücher, die die Welt nicht braucht. Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil hier neue Wege aufgezeigt werden, was Interdisziplinarität bedeuten kann, wenn sie ernst genommen wird. Ausgangspunkt dieses Buchs ist das Sozialforschungs- und Medienkunstprojekt ›Intersectional Map‹. Im Buch werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie komplexe soziale Wirklichkeiten wie bspw. die Stadtnutzung durch interaktive Prozesse fassbar gemacht werden können. Auf dieser Basis diskutieren Autor/-innen aus verschiedenen Disziplinen in ihren Beiträgen den intersektionalen Fokus auf Stadträume.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Carol Hagemann-White verweist im Vorwort darauf, dass mit diesem Buch ›ein frischer Zugang zur Intersektionalität‹ erschlossen wird, der künftige Diskussionen im Bereich der Intersektionalitätsforschung beflügeln kann. Basis dieses ›frischen Zugangs‹ ist dabei u.a. das Potenzial, das der disziplinübergreifenden Arbeit, insbesondere der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Kunst, innewohnt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Intersektionalität als Analyseperspektive, in der die Verschränkung sozialer Kategorien und die zugrunde liegenden Ungleichheitsstrukturen thematisiert werden, ist mittlerweile zu einem unverzichtbaren Konzept in den Gender Studies geworden. In der konkreten Forschungspraxis erweist es sich aber oft als schwierig, die Forderung nach Einbeziehung mehrerer Ungleichheitsdimensionen einzulösen. Ähnlich verhält es sich mit Interdisziplinarität. Wir versuchen in diesem Buch, beiden Konzepten gerecht zu werden.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Das Buch ist eine Anthologie, die ich am liebsten gemeinsam mit Vertreter/-innen aus den Gender Studies, der Medienkunst sowie der Stadtraumforschung und Architektur diskutieren würde. Werner Jauk nimmt im Buch darauf Bezug, dass die Wissenschaft ›selbstverliebt‹ auf die eigene Methodik blickt, während sich die Kunst den Freiraum nimmt, die Methode nicht zu artikulieren. Der Diskurs über Potenziale interdisziplinärer Konstellationen kann dem intersektionalen Paradigma sehr gut tun.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Im Buch »Die intersektionelle Stadt« wird gezeigt, wie das intersektionale Paradigma konkret umgesetzt und weiterentwickelt werden kann.

Author(s)
Elli Scambor / Fränk Zimmer (Hg.)
Book title
Die intersektionelle Stadt Geschlechterforschung und Medienkunst an den Achsen der Ungleichheit
Publisher
transcript Verlag
Pages
210
Features
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-1415-2
DOI
Commodity Group
1726
BIC-Code
JFSJ JFSG AFKV
BISAC-Code
SOC032000 SOC026030 ART057000
THEMA-Code
JBSF JBSD AFKV
Release date
2012-02-09
Edition
1
Topics
Geschlecht, Kunst, Stadt, Soziale Ungleichheit
Readership
Gender Studies, Soziologie, Medienkunst, Architektur, Stadt- und Raumplanung
Keywords/Tags
Media Art, Gender, Urbanity, Arts, Urban Studies, Social Inequality, Cultural Studies, Gender Studies

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