Über die Praxis des kulturwissenschaftlichen Arbeitens

Ein Handwörterbuch

Gibt es einen kulturwissenschaftlichen Habitus? In diesem Handwörterbuch reflektieren Kulturwissenschaftler_innen über Praktiken, Räume und stilistische Aspekte des kulturwissenschaftlichen Arbeitens. Sie stellen den universitären Betrieb als sozialen Prozess vor, dessen individuelle und organisatorische Dynamiken historisch strukturiert und verändert werden.

Das Handwörterbuch ist ein inter- und transdisziplinärer Beitrag zu einer Historiographie der Geistes- und Kulturwissenschaften. Die pointierten Beiträge der Akteure und Akteurinnen geben zugleich Einblicke in die Praktiken und offenen Geheimnisse der heutigen universitären kulturwissenschaftlichen Arbeit.

€39.80 *

2013-09-12, 520 pages
ISBN: 978-3-8376-2248-5

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1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Unter einem Geisteswissenschaftler stellen sich viele jemanden vor, der seine Zeit damit verbringt, nachzudenken. Das provoziert dann Fragen wie: Und was macht man damit? Das Handwörterbuch vermittelt ein realistischeres Bild der Tätigkeit von Geistes- und Kulturwissenschaftlern, indem es deren universitäre Praktiken in den Blick nimmt. Autorinnen und Autoren unterschiedlicher geistes- und kulturwissenschaftlicher Fächer informieren in kurzen, komprimierten Artikeln darüber, wie sich diese Praktiken historisch entwickelt haben und was heute für sie relevant ist.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch fokussiert auf Praktiken der Wissenschaften anstatt auf Theorien. Es zeigt Kultur- und Geisteswissenschaftler/-innen in einem inter- und transdisziplinären Dialog über die Vergangenheit, die Zukunft und insbesondere die Gegenwart des wissenschaftlichen Betriebes. Auf diese Weise wird anschaulich, worin der Beruf von Geistes- und Kulturwissenschaftler/-innen heute besteht und wie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sein müssen, damit eine gute wissenschaftliche Praxis gewährleistet ist.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Aktuell gibt es Forschungen zu frühneuzeitlichen universitären Praktiken im Fach Geschichte und Forschungen zu heutigen wissenschaftlichen Praktiken im Fach Soziologie. Das Buch verbindet diese Diskussionen auf kulturwissenschaftlich interdisziplinäre Weise, indem es wissenschaftliche Praktiken über eine längere Dauer in den Blick nimmt. Fragestellungen der Praxeologie in der Tradition von Bourdieu werden am Gegenstand der Geistes- und Kulturwissenschaften selbstreflexiv weiterentwickelt.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Wissenschaftlern/-innen, die den Kulturwissenschaften skeptisch gegenüberstehen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

In dem Handwörterbuch diskutieren Geistes- und Kulturwissenschaftler/-innen über ihre Arbeit und zeigen die historische Entwicklung ihrer Praktiken auf.

Author(s)
Ute Frietsch / Jörg Rogge (Hg.)
Book title
Über die Praxis des kulturwissenschaftlichen Arbeitens Ein Handwörterbuch
Publisher
transcript Verlag
Pages
520
Features
Hardcover
ISBN
978-3-8376-2248-5
DOI
Commodity Group
1510
BIC-Code
JFC PDX
BISAC-Code
SOC022000 SCI034000
THEMA-Code
JB JBCC PDX
Release date
2013-09-12
Edition
1
Topics
Kultur, Kulturgeschichte, Wissenschaft
Readership
Kulturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Wissenschaftsforschung, Studierende der Kulturwissenschaften sowie die interessierte Öffentlichkeit
Keywords/Tags
University, Science, Culture, Cultural History, Cultural Studies, Cultural Theory, History of Science, History, Introduction

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