Mediale Reflexivität

Beiträge zu einer negativen Medientheorie

Mit der Figur des »Mediums« wird in der Regel eine Vermittlungsfunktion angenommen und ein mittelbares Weltverhältnis unterstellt. Dem hält Jan-H. Möller entgegen, dass sich erst mittels reflexiver medialer Strukturen ein differentes oder abständiges Seinsverhältnis herausbildet. Neben Kittler widmet sich seine Untersuchung dabei in erster Linie Adorno, Derrida, Heidegger und Luhmann. Sie zeigt: Die Frage ist nicht, wie das Subjekt zum Objekt kommt, sondern wie es aus einer Indifferenz mit ihm zu sich gelangt.

Entsprechend lässt sich Mittelbarkeit als medialer Effekt rekonstruieren: Erst anhand von Strukturen medialer Reflexivität wird das Dasein aus seiner wahrnehmungsmäßigen Welteinbettung abgeschieden.

€32.99 *

2014-08-18, 262 pages
ISBN: 978-3-8376-2804-3

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Jan-H. Möller

Jan-H. Möller, Berlin, Deutschland

Author(s)
Jan-H. Möller
Book title
Mediale Reflexivität Beiträge zu einer negativen Medientheorie
Publisher
transcript Verlag
Pages
262
Features
kart.
ISBN
978-3-8376-2804-3
DOI
Commodity Group
1744
BIC-Code
JFD HP
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT QD
Release date
2014-08-18
Edition
1
Topics
Medien
Readership
Media Theory, Philosophy
Keywords/Tags
Media Theory, Fundamental Ontology, Deconstruction, Systems Theory, Media, Media Philosophy, Philosophy, Media Studies

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